Athleten aus Retterode bei den Langlaufmeisterschaften in der Hochrhön erfolgreich

Neun Medaillen für den TSV

Der TSV Retterode bei den Hessisch-/Westdeutschen Langlaufmeisterschaften in der Hochrhön (von links): Roman Heibrock, Cecile Löber, Jannis Trupp. (Hinten): Nina Voelckel, Johanna Mädler, Lucas Trupp und Anton Guthardt. Foto: nh

Retterode. Von optimalen Bedingungen im Wintersport, davon träumen auch die Athleten des TSV Retterode. Am vergangenen Wochenende war es mal wieder so weit. Immerhin durften sich die 170 Sportler bei den Hessisch-/Westdeutschen Langlaufmeisterschaften in der Hochrhön über 40 Zentimeter Schnee freuen.

Die Service-Mitarbeiter der diversen Klubs erwartete am Samstag allerdings erst einmal sehr viel Arbeit. Verantwortlich dafür waren die gefürchteten „Null-Grad-Verhältnisse“. Eine glasige Spur und Neuschnee stellten die Techniker der Langlaufvereine vor Probleme, die man nur mit viel Erfahrung bei der Wachswahl und Geschick beim Präparieren der Ski in den Griff bekommen kann. Das Retteröder Team war auf die Bedingungen hervorragend eingestellt, nahm sich Zeit zum ausgiebigen Testen. Nach drei Stunden testen, probieren und korrigieren waren die Ski zur Zufriedenheit der zehn TSV-Athleten präpariert.

Schon bei den jüngsten Teilnehmern zahlte sich die intensive Arbeit der Techniker aus. Roman Heibrock setzte sich gegen Leon Grob aus Gersfeld durch, und holte bei den Bambini über die Ein-Kilometer-Strecke die erste Medaille für Retterode. Ein ganz neues Gefühl erlebte Cecile Löber. In ihrem ersten Langlaufrennen erzielte sie als Dritte unter 14 Teilnehmerinnen bei den Schülerinnen U 9 (1,9 Kilometer) ein hervorragendes Ergebnis.

Bei den Schülern U 12 über 3,5 Kilometer hatte es Jannis Trupp mit starker Konkurrenz zu tun. Er lief ein beherztes Rennen, musste sich am Ende aber mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben.

Bei der weiblichen Jugend 16, eine traditionell sehr stark besetzte Klasse, war der TSV durch Nina Voelckel und Johanna Mädler vertreten. Nach 7,1 Kilometer landete Voelckel auf dem dritten Rang, 30 Sekunden dahinter belegte Mädler den vierten Platz. Mit 36 Sekunden (Voelckel) und 1:06 Minuten (Mädler) waren die Zeitabstände zur Siegerin Sophia Schrenk – die Gersfelderin zählt in Deutschland zu den fünf besten deutschen Läuferinnen dieser Altersklasse – erfreulich gering.

Für Anton Guthardt lief es noch besser. Er erzielte die schnellste Zeit aller Teilnehmer über die 12,6-Kilometer-Distanz und sicherte sich überlegen den Titel bei den Junioren.

Minimaler Vorsprung

Bei den Sprintwettbewerben am Sonntag mussten die Athleten bis einschließlich der Jugendklassen über einen Kilometer noch ein Hindernisparcours absolvieren. Der Parcours war mit Schanzen und Richtungstoren gespickt. Johanna Mädler sicherte sich bei den Jugendlichen 16 den zweiten Platz. In Streckenbestzeit eroberte Anton Guthardt den Sieg bei den Junioren über 4,2 Kilometer. Nach einer Laufzeit von etwas mehr als zwölf Minuten betrug Guthardts Vorsprung im Ziel auf den Zweitplatzierten Benjamin Selter aus Attendorn nur 0,7 Sekunden. (raw)

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