Ski alpin: 56 Starter beim Riesenslalom am Eisenberg – Borns und Gossmann stark

Schnelle Piste, gute Zeiten

Ein Hauch von Weltcup: Am Freitag fand erstmals nach sieben Jahren wieder ein alpines Skirennen auf dem Eisenberg statt. Unter Flutlicht ging es durch den Stangenwald. 55 der 56 Starter erreichten das Ziel. Foto: Wenzel

Raboldshausen. Weltcup-Atmosphäre wie in Garmisch: Erstmals seit sieben Jahren fand am Freitagabend ein Skirennen auf dem Eisenberg statt.

Hartmut Kühl von der Skigemeinschaft Kreis Rotenburg (SGKR), die zusammen mit dem Ski-Club Neuenstein den Wettwerb ausrichtete, kam um ein Lob für alle Läufer nicht umhin: „Das sind sehr gute Leistungen gewesen, die bei diesem Slalom gezeigt wurden.“ Den Startern, die nicht nur aus dem Kreisgebiet kamen, sondern auch aus der Rhön und aus dem Schwalm-Eder-Kreis, wurde es von den Veranstaaltern aber auch leicht gemacht.

Denn die Piste war bestens präpariert und wies nur wenige Buckel auf. Bis zum letzten Läufer waren die Stellen um die einzelnen Tore – der Kurs auf der 450 Meter langen Strecke war vom ehemaligen Ski-Bezirkswart Reinhard Schäfer (Heringen) gesteckt worden – kaum ausgefahren.

Die schnellsten Athleten stellte, wie von vielen erwartet, die SGKR. Jan Gossmann – er stammt aus Hauneck – fuhr in 31:21Sekunden Bestzeit. Dicht gefolgt wurde er von seiner Vereinskollegin Leni Borns. die die Strecke in 33,52 Sekunden meisterte. Sina Weikart aus Wüstensachsen wollte da nicht nachstehen. Ihre Zeit für Platz drei: 34:15 Sekunden.

Alte Hasen hoppeln hinterher

Selbst die erfahrenen Skiläufer - wie Kühl selbst - kamen an die Zeiten der Jugendlichen nicht heran. Die Siegerehrung der Senioren musste dann Andreas Ruck von der SGKR vornehmen, denn Kühl hatte die Altersklassen-Wertung in der Zeit von 34,18 Sekunden gewonnen. Frank Berg kam drei Sekunden später (37,87 sek) ins Ziel.

„Das war echt knapp“, sagte Berg beim Siegerfoto. Nah beieinander lagen auch die Zeiten bei den männlichen Aktiven. Als Sieger dieser Konkurrenz ging Peter Titze von der SGKR hervor (36,79 Sekunden). Sein Vereinskamerad Timm Schneider (39,06 Sekunden) lag ihm dicht auf den Fersen. Dritter wurde hier Christian Gürth aus Lispenhausen. Bei 56 Startern gab es nur einen Ausfall zu beklagen.

 Ski alpin

Von Hartmut Wenzel

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