Nach dem Weltcup in Willingen blicken Deutsche und Österreicher auf die Titelkämpfe ab 18. Februar

Skispringer jetzt heiß auf die Nordische Weltmeisterschaft

Severin Freund

Kassel/Willingen. Nach dem Weltcup in Willingen beginnt nun der Countdown für die am 18. Februar startende Nordische Ski-Weltmeisterschaft im schwedischen Falun.

Die Gedanken der besten deutschen und österreichischen Adler drehen sich um den Saisonhöhepunkt, auch wenn zuvor noch die Weltcups in Titisee-Neustadt im Schwarzwald (7./8. Februar) und im norwegischen Vikersund (14./15. Februar) anstehen.

Schon nach seinem Auftritt im Teamwettbewerb hatte Severin Freund trotz des knapp verpassten Sieg-Hattricks der deutschen Skispringer eine Kampfansage an die Konkurrenz gerichtet. „Natürlich erwarten wir von uns bei der Weltmeisterschaft eine Medaille. Wir haben einen breiten Kader, in dem alle was drauf haben. Das ist absoluter Luxus.“ Der 26-Jährige selbst zählt nicht nur nach dem dem Einzelsieg am Sonntag zum Favoritenkreis. Auch für Bundestrainer Werner Schuster ist er ist er ein heißes Eisen im Feuer. „Wir wissen, dass Falun ein spezieller Wettkampf wird. Wir sind aber gut aufgestellt und hoffen, dass wir gesund bleiben. Mit Severin haben wir eine Option, um Medaillen zu kämpfen, wenn er gesund bleibt und so weiter springt. Und wir kriegen noch ein oder andere dazu. Richard Freitag ist auch nicht chancenlos“, sagte Schuster.

Freitag selbst weiß, dass er noch mehr Konstanz in seine Leistungen bekommen muss. „Wir haben ja bis zur WM noch ein bisschen was dazwischen. Jeder versucht, seine Form zu holen. An Platzierungen denke ich noch nicht. Dafür habe ich auch noch einiges zu tun. Aber ich werde mich zusammenreißen, damit ich mich an die Medaillenränge rankämpfen kann.“ Und die Österreicher? „Es ist in Willingen nicht ganz so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber das ist jetzt eben wieder genauso wie vor der Tournee. Da hat auch keiner mit uns gerechnet, und trotzdem waren wir gut in Form und darauf vertrauen wir jetzt auch wieder. Wir sind positiver Dinge“, sagte Michael Hayböck und fügte an: „Mein persönliches Ziel ist, dass ich dann wieder in Topform bin. Die Saison bis jetzt war aber sehr gut, und es kann ja nicht immer so perfekt laufen. Aber ich will natürlich mit einer Medaille nach Hause fahren.“ (frg/mis) Fotos: Fischer

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