Bob: Machata-Team landet im Vierer auf Rang drei

Speer: "Es bleibt jetzt keine Zeit zum Ausruhen"

Hofft fest auf einen Platz im Weltcup-Team: Jan-Martin Speer. Foto: Göbel

Winterberg. Das erste Qualifikationsrennen für die Weltcup-Saison im großen Schlitten ist überstanden: Bob-Anschieber Jan-Martin Speer aus Wirmighausen schnitt dabei recht gut ab.

Der 27-Jährige landete mit seinem Team um Pilot Manuel Machata nach zwei Läufen auf der Winterberger Bobbahn am Sonntag auf Rang drei – hinter dem Team von Maximilian Arndt (Oberhof) und der Mannschaft von Francesco Friedrich (Oberbärenburg).

„Es ist zwar nicht perfekt für uns gelaufen, aber es geht langsam in die richtige Richtung“, sagte Speer und fügte an: „Wir konnten auch nicht in Idealbesetzung starten, da sich Christian Poser leider eine Verletzung zugezogen hatte.“ Für Poser sprang daher Tino Paasche auf Position vier ein, der dann gemeinsam mit Speer und Joshua Blum den Bob anschob.

Auch Pilot Machata sah noch Potenzial: „Dieses Wochenende war bei uns noch ein wenig der Wurm drin. Im Vierer hat es weder am Start noch in der Bahn 100-prozentig gepasst. Mit dem dritten Platz geht es jetzt weiter zur zweiten Selektion nach Altenberg“, war auf der Facebook-Seite des Teams zu lesen.

Bereits gestern Abend reisten die Athleten im sächsischen Altenberg an. „Jetzt stehen wieder ein paar Tage Training an, bevor es dann am Wochenende mit der nächsten Quali weiter geht.“ Und eine Woche später folgt dann die letzte Qualifikation am Königssee – danach werden die drei besten Teams für den Weltcup nominiert, bevor der erste große Wettkampf vom 11. bis 13. Dezember in Lake Placid ansteht. Im Raum steht noch, ob Bundestrainer Christoph Langen eventuell vier Teams zum Weltcup mitnimmt und dann erst vor Ort entscheidet, wer tatsächlich starten darf.

Doch daran will Jan-Martin Speer noch nicht denken: „Wir müssen jetzt erst einmal in Altenberg zeigen, dass wir besser sind als der Rest. Vor allem am Start geht noch was, da können wir noch was raus holen“, so der 27-Jährige, der anfügte: „Ich selbst fühle mich auf jeden Fall richtig gut. Es bleibt jetzt keine Zeit zum Ausruhen, schließlich weiß ich genau, wo ich hin will.“

Und damit ist sicherlich ein Platz im Weltcup-Team gemeint, schließlich steht im Februar auch die Weltmeisterschaft in Winterberg auf dem Plan – der Heimbahn von Speer.

Von Friederike Göbel

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