Willinger Mühlenkopf: Kalt genug, Schneekanonen laufen

Endlich war es kalt genug: Die Temperaturen im Upland sind ins Minus gerutscht und die Organisatoren des Willinger Skisprung-Weltcups konnten in den vergangenen Nächten die Schneekanonen anwerfen. Unser Bild zeigt Schanzenchef Wolfgang Schlüter mit Schneekanonen im Auslauf der Mühlenkopfschanze. Foto: ni

Willingen. Der vom SC Willingen herbeigesehnte Kälteeinbruch ist endlich da - und konnte der Verein mit der Schneeproduktion für das Weltcup-Skispringen (8. bis 10. Januar 2016) beginnen.

„Alle Schneekanonen haben zuverlässig gearbeitet“, ist Schanzenchef Wolfgang Schlüter vom SC Willingen mit der Ausbeute aus zwei Frostnächten mit sieben Kanonen an der Mühlenkopfschanze zufrieden.

Rund 500 Kubikmeter sind nach Einschätzung Schlüters zusammen gekommen, die das Fundament für den Skisprung-Weltcup vom 8. bis 10. Januar und den Continentalcup am 16. und 17. Januar 2016 bilden sollen. Benötigt werden rund 4000 Kubikmeter (das entspricht in etwa 400 Lkw-Ladungen) Schnee, um die Schanze komplett zu belegen.

Parallel zur Arbeit an der Schanze geht auch die Schneeproduktion an der Willinger Eissporthalle weiter: Jeden Tag werden beim Aufbereiten der Eisfläche mehrere Kubikmeter Eis und Schnee gesammelt, die in ein großes Zelt hinter der Eishalle abgekippt und gesammelt werden. Bis Mitte Dezember sollen so 100 Kubikmeter Schnee zusammen kommen, mit denen noch vor Weihachten der Anlauf der Mühlenkopfschanze hergerichtet werden soll. (nh)

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