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Julian Schmid ist unser Star in Zahlen: Zurück aus Finnland im Gelben Trikot

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Von: Maximilian Bülau

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Julian Schmid.
Starker deutscher Kombinierer: Julian Schmid trägt derzeit das Gelbe Trikot. © Heikki Saukkomaa/dpa

In den vergangenen Jahren lauteten die Namen der deutschen Nordischen Kombinierer, die Erfolge feierten, Erik Lesser, Eric Frenzel, Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek.

Nach dem Auftaktwochenende steht aber ein anderer im Blickpunkt: Julian Schmid. Der 23-Jährige, dessen bis dahin beste Weltcup-Platzierung ein dritter Platz war, hat das finnische Ruka mit dem Gelben Trikot des Gesamtweltcup-Führenden verlassen. Er ist heute unser Star in Zahlen.

3 Wettbewerbe standen zum Auftakt in Finnland an. Schmids Bilanz: einmal Erster, einmal Zweiter, einmal Fünfter. Damit sicherte sich der 23-Jährige auch den Gesamtsieg bei der „Ruka-Tour“. Der Erfolg am Freitag war sein erster Weltcupsieg überhaupt.

651,70 Euro war gestern ein Kilogramm Silber wert. Was das mit Schmid zu tun hat? Bei den Olympischen Winterspielen in Peking Anfang des Jahres gewann er im Team mit Manuel Faißt, Frenzel und Geiger die Silbermedaille. 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat Schmid noch einmal die Chance, aus der silbernen eine goldene Medaille zu machen. Ob die Nordische Kombination 2030 noch olympisch ist, steht derzeit aber in den Sternen. Das Internationale Olympische Komitee fordert dafür eine deutliche Entwicklung des Sports. Es geht dabei um das geringe Zuschauerinteresse und die fehlende Vielfalt. Bei den Frauen gab es zuletzt nur Athletinnen aus zehn unterschiedlichen Nationen. 2026 gehen bei den Kombinierern nur Männer an den Start.

2806 Follower auf Instagram hat Schmid. Unter ein Bild, das er am Freitag nach seinem ersten Erfolg postete, schrieb er: „Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung!! Gelbes Trikot und ein Weltcupsieg, vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben!!“ Schmid hat in dem Sozialen Medium bislang 118 Bilder gepostet, die ihn alle beim Sport oder im Schnee zeigen.

4000 Euro etwa bekommt ein Nordischer Kombinierer für einen Sieg im Weltcup. Der Start in Finnland dürfte sich für Schmid – auch für Platz zwei und fünf gibt es Geld – gelohnt haben. Wie hoch die Prämie ist, die ein Kombinierer erhält, hängt auch von der Art des Wettbewerbs ab.

10 000 Einwohner hat der Wintersportort Oberstdorf in Bayern, aus dem Schmid stammt. Er ist aber bei Weitem nicht der Einzige, der dort im Allgäu geboren wurde und in einer Wintersport-Disziplin erfolgreich ist. So stammen beispielsweise auch Skispringer Karl Geiger, Schmids Kollegen Rydzek und Vinzenz Geiger sowie Skispringerin Katharina Althaus aus Oberstdorf. (Maximilian Bülau)

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