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Brenzel/Ristau landen im Riesenslalom nur auf Platz zehn

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Noemi Ristau (links) und Paula Brenzel im ARD-Interview bei den Winter-Paralympics in Peking.
Noemi Ristau (links) und Paula Brenzel im ARD-Interview bei den Winter-Paralympics in Peking. © ARD-Screenshot Herrmann

Noemi Ristau und Paula Brenzel ist die Enttäuschung anzusehen. „Wir sind heute einfach nicht reingekommen. Es gibt solche Tage“, sagt die Schenklengsfelderin Brenzel am Freitagmorgen im Fernseh-Interview mit der ARD.

Peking/Schenklengsfeld - Bei den Winter-Paralympics in Peking ist das osthessische Duo in der Nacht zum Freitag beim Riesenslalom nicht über den zehnten Rang hinausgekommen. 20 Sekunden lagen Brenzel/Ristau hinter Olympiasiegerin Veronika Aigner aus Österreich. Dementsprechend groß war die Enttäuschung.

„Die Piste war nicht schuld. Ich habe einfach einen schlechten Tag erwischt und bin mit der Strecke nicht warm geworden“, sagte die sehbehinderte Ristau, die nur noch über zwei Prozent Sehkraft verfügt, ins Mikrofon. Sie wolle das jetzt erst einmal sacken lassen und beim abschließenden Slalom in der Nacht zum Sonntag noch einmal alles reinhauen.

Die Fernsehbilder zeigten, dass es für Ristau nicht rund lief. Die 30-jährige Marburgerin wirkte unsicher, als habe sie zu großen Respekt vor der Strecke. Schon früh war der Abstand zwischen beiden Fahrerinnen zu groß. Immer wieder sah sich Paula Brenzel über die Schulter um und forderte von ihrer Partnerin gut hörbar „schneller, schneller“. Ristaus Kopfschütteln im Ziel sagte dann eigentlich alles.

Zweimal – in Abfahrt und Super-Kombi – waren die beiden ausgeschieden. Im Super G hatte es zu Platz fünf gereicht. Um im Slalom doch noch die ersehnte Medaille zu holen, müsste Samstagnacht schon alles passen.

Die ARD überträgt am Sonntag von 5.30 Uhr bis 9.15 Uhr sowie von 10.30 Uhr bis 11.15 Uhr.

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