Tischtennis-Verbandsliga

„Wissen nicht, wo wir stehen“: Damen des TTC Albungen starten bei Auedamm III

Freut sich nach der langen Pause auf den Saisonstart in der Verbandsliga: Annika Oesterheld vom TTC Albungen.
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Freut sich nach der langen Pause auf den Saisonstart in der Verbandsliga: Annika Oesterheld vom TTC Albungen.

Das lange Warten hat endlich ein Ende, an der Platte geht es Schritt für Schritt für alle Mannschaften wieder los.

Eschwege - „Die Lust darauf ist wirklich groß“, sagt Annika Oesterheld (37), Spielerin bei den Damen des TTC Albungen in der Tischtennis-Verbandsliga, angesprochen auf die kommende Saison 21/22 und den kurz bevorstehenden Start beim Kasseler SV Auedamm III am Samstagabend (18.30 Uhr).

Dabei war die Leidenszeit für die Albungerinnen wirklich groß, denn im Februar 2020 wurde die Saison aufgrund des Ausbruchs der Coronapandemie abgebrochen, ein Neustart im Herbst 2020 musste aufgrund steigender Infektionszahlen nach wenigen Spielen wieder beendet werden.

Abläufe durcheinandergeworfen

„Wann immer es die Pandemie in dieser langen Zeit zugelassen hat, haben wir versucht zu trainieren“, sagt die 37-Jährige. Dennoch seien viele der üblichen Abläufe durcheinandergeworfen worden. Normalerweise sei beispielsweise der Sommer für die Spielerinnen eher ruhig, nun habe man sich seit einigen Wochen ohne Unterbrechung auf den Saisonstart vorbereitet.

Dabei werden die Albungerinnen in der kommenden Spielzeit in der Verbandsliga mit Martina Krengel, Annika Oesterheld, Sarah Weise, Lisa Ringleb, Silke Staroszyk und Christa Beck auf eine altbewährte Zusammensetzung der Mannschaft setzen. „Es wird aber auch nicht immer einfach, das Team voll zu kriegen und wir werden sicherlich auch weitere Spielerinnen reinrotieren“, so Oesterheld, die ergänzt: „Diese Herausforderung müssen wir annehmen.“

Und was hat sich der Bezirksoberligameister 2017 für die Saison vorgenommen? „Wir freuen uns, wenn wir nicht absteigen, und ein gesicherter Mittelfeldplatz ist immer super“, so Oesterheld.

Kein Top-Favorit in der Verbandsliga

Fast wichtiger sei für sie aber, dass die Saison endlich wieder komplett stattfinden könne und das Coronavirus dem Spielbetrieb nicht erneut einen Strich durch die Rechnung mache.

Die für den Hallensport erforderliche 3G-Regelung (Geimpft, Getestet, Genesen) nehme der TTC Albungen ohne Murren hin: „Das ist absolut gar kein Problem für uns, denn es ist die Grundlage für einen geordneten Spielbetrieb“, so Osterheld.

Einen absoluten Top-Favoriten gibt es für die 37-Jährige in der Verbandsliga nicht, was auch der Pandemie geschuldet sei: „Einige Teams kennen wir gar nicht mehr richtig, weil sich deren Aufstellungen geändert haben. Und auch wir selbst wissen nicht, wo wir stehen.“

Zu rechnen sei aber mit dem TSV Ihringshausen und dem Kasseler SV Auedamm III – dem kommenden Gegner am Samstag. Dann bekommt es der TTC Albungen mit Julia Ruhnau, Margret Söthe, Heike Heidelbach und Miriam Heidelbach zutun. (mmo)

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