Familientreffen im Nieselregen

550 Teilnehmer beim Start des HNA-Yogasommers

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Beeindruckende Kulisse: 550 Teilnehmer haben zum Auftakt in den HNA-Yogasommer ihre Matten vor der Orangerie in Kassel ausgebreitet. 

Der Startschuss für den dritten HNA-Yogasommer ist gefallen. Zur Auftaktveranstaltung auf der Hessenkampfbahn in Kassel erscheinen 550 Teilnehmer. Trotz Nieselregen.

Die Lacher hat er auf seiner Seite. Zum Ende der Auftaktveranstaltung sagt Timo Wilmesmeier: „Und mit ein bisschen Regen beginnt der HNA-Yogasommer.“ In der Aussage des Neuen im Trainerteam schwingt eine ordentliche Portion Ironie mit. Denn Wilmesmeier selbst, Yogalehrerin Claudia Grünert und sämtliche Yogis triefen zu diesem Zeitpunkt bereits. Und Erinnerungen werden wach an das Vorjahr. Okay, dieses Mal ergießt sich kein monsunartiger Regen, doch es nieselt unentwegt.

Aber wie witzelt Martin Leß von der Barmer-Krankenkasse, die erneut die Aktion sponsort, schon vor dem Beginn: „Sonnenschein ist was für Weicheier.“ 550 Teilnehmer jedenfalls lassen sich von ein paar Wolken und ein bisschen Fisseln nicht abschrecken. Der Start in die dritte Auflage gelingt. „Ich bin begeistert, dass ihr so zahlreich erschienen seid“, sagt Frank Ziemke, HNA-Sportchef und Erfinder des Yogasommers.

Dass der Startschuss auf der Hessenkampfbahn vor der Orangerie fällt, hat inzwischen Tradition. Dieses Mal ist es wie ein großes Wiedersehen. Als würden Familienmitglieder zu einer Feier zusammenkommen. Es wird gescherzt. Es wird sich umarmt. Es wird gelacht. Man kennt sich. Die große Yogafamilie trifft sich vor herrlicher Kulisse, um unter freiem Himmel den Hund, den Krieger, den Sprinter zu praktizieren. Nieselregen, nasser Rasen – völlig wurscht. Als sie ihre Matte ausrollt, sagt eine Teilnehmerin freudestrahlend: „Endlich geht es wieder los.“

Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers 2019

Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
 © Dieter Schachtschneider
Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
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Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
 © Dieter Schachtschneider
Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
 © Dieter Schachtschneider
Über 500 Teilnehmer bei Auftakt des HNA-Yogasommers
 © Dieter Schachtschneider

Überhaupt herrscht eine entspannte und, ja, familiäre Atmosphäre. Da passt es ins Bild, dass der eine oder anderen den Nachwuchs mitgebracht hat. Der vollführt zwar keine Asanas, vergnügt sich aber abseits der Yogamatten mit einem Fußball. Wie gesagt: ein Familienausflug am Sonntagvormittag.

Und klar, Yoga wird auch gemacht. Claudia Grünert von Kassel.Yoga, seit der ersten Stunde als Lehrerin dabei, eröffnet die dritte Auflage mit den Worten: „Wisst ihr noch, letztes Jahr sind unsere Matten weggeschwommen.“ Die meisten wissen es. Sie sind heute präpariert mit Schirmen und Regenjacken. Einen echten Yogi kann eben nichts erschüttern. Und dann ergänzt Grünert: „Genießt das Zusammensein.“

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Diesen Appell hätte sie gar nicht aussprechen müssen. Mit bewusstem Atmen starten die Teilnehmer in den Yogasommer. Die Intensität nimmt langsam zu. Bei Varianten des Hundes angekommen, fragt Grünert: „Na, wird’s wärmer?“ Ein Lachen kann sie sich nicht verkneifen: „Dein inneres Feuer wird entfacht.“ Tatsächlich werden in diesem Moment die Facetten des Yoga deutlich: Entspannung und körperliches Training zugleich.

Wilmesmeier von Südstadtyoga erhöht die Schlagzahl. Oder anders ausgedrückt: Der Lehrer lässt die Übungen schneller ineinander übergehen. Alles fließt. Herrlich ist das. Allerdings fließt der Regen nun auch etwas intensiver. Er tropft in den Nacken, in die Augen. Aber egal. „Es war spannend, vor so vielen Leuten eine Stunde zu halten. Yoga in der Natur ist etwas Besonderes“, kommentiert Wilmesmeier seine Premiere.

Dass die etwas nass abläuft, daran könnte Frank Ziemke nicht ganz unschuldig sein. Zu Beginn sagt er nämlich: „Vielleicht wünsche ich mir ein bisschen Regen. Dann haben wir den Rest des Yogasommers wieder so schönes Wetter wie im Vorjahr.“ So gesehen, dürfen sich die Yogis auf neun wunderbare Wochen freuen.

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