Ausweichort wegen des Regens - Mitmachen kann jeder

HNA-Yogasommer: Am Sonntag noch einmal kostenlos Yoga in der Aueparkhalle

Kassel. Nun geht er also zu Ende, der HNA-Yogasommer. Neun Wochen lang haben sich hunderte Menschen von Montag bis Freitag in Yogis verwandelt, im Park Schönfeld, in der Aue, rund um die KSV-Sportwelt in Baunatal.

Am Sonntag steht das große Finale an: Ab 9.30 Uhr wegen des Regens jetzt doch in der Aueparkhalle (Damaschkestraße 25 - neben der Eissporthalle - Eingang hinten) statt auf der Hessenkampfbahn. Damals wie am Sonntag dabei: Die Trainer Claudia Grünert und Lars Tabert, die durch die einstündige Einheit führen werden – diesmal mit einer professionellen Soundanlage, sodass jeder die Anweisungen hören kann. 

Willkommen sind alle, die in den vergangenen Wochen dabei waren und das Gemeinschaftserlebnis in traumhafter Kulisse schätzen ebenso wie Anfänger, die doch noch einmal in den Yogasommer reinschnuppern wollen. Es ist die letzte Gelegenheit. 

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Hier findet ihr alle Infos zum HNA-Yogasommer.

Märsche, Uffs und Überraschungen: 40 Dinge, die wir nach neun Wochen Yogasommer so schnell nicht vergessen werden

• Die vergebliche Parkplatz-Suche auf dem Auedamm beim Auftakt in der Hessenkampfbahn. Mit 649 anderen Yogis!

• Das ungläubige Staunen über diesen Ansturm.

• Der Dialog zweier Passanten im Park Schönfeld. Sie: „Machen die Yoga?“ Er: „Ja, machen die.“

• Die Documenta-Besucher in der Karlsaue, die sich spontan der Yoga-Bewegung angeschlossen haben.

• Lars Taberts drohend aufmunternde Ansage bei einer besonders harten Übung: „Das Schöne: Euer Körper hat noch eine zweite Seite.“

• 15 Minuten Regen-Yoga mit Regine Moschner. Durchhalte-Motto: Es ist warm und irgendwann grüßt die Sonne wieder.

• Der friedliche Marsch von 200 Yogis aus der Karlsaue zur Tennishalle, als plötzlich der große Regen kam.

• Das Fiepen der Lautsprecher, wenn das Headset zu nah war.

• Das Aussetzen der Lautsprecher, wenn das Headset zu fern war.

• Das komplette Aussetzen der Lautsprecher bei Regine Moschners Regenstunde und an der Sportwelt. Immer diese Batterien.

• Der unglaublich geduldige Umgang der Teilnehmer mit dem Ausfall von Lautsprechern. Getreu dem Motto: Was ich nicht höre, lern’ ich vom Vordermann.

• Das Zwitschern der Vögel beim Freiluft-Sport im Park, das das Knirschen der eigenen Gelenke übertönt.

• Die Erfahrung, dass eine Tennishalle eine prima Alternative bei Regen ist. Und Sauna-Yoga geht eben auch.

• Das großartige Gefühl nach einer Mischung aus sportlicher Anstrengung, Dehnen, Strecken und Entspannen.

• Das laute „Uff“ der Nachbarin bei der Ansage, das Brett doch noch drei Atemzüge länger halten zu müssen.

• Ein Hund, der beim lauten „Hu“ mermals erschrocken zusammenzuckt. 300 Yogis als Löwen können auch wirklich bedrohlich klingen.

• Die Erkenntnis eines Neulings: Yoga ist ja so viel mehr als „Ommm“ und Esotherik.

• Lehrer, die super ankamen und immer, aber auch wirklich immer, die personifizierte gute Laune waren.

• Das Grübeln: Kurze Hose, lange Hose? Kurzes Shirt, langes Shirt? Nur freitags, bei Lars, war das keine Frage. Da war kurz noch zu warm.

• Die Frage: Wann wird’s endlich (wieder) Sommer? Und die Hoffnung auf einen Yoga-Sommer 2.0.

• Die Erkenntnis, dass Yoga keine Frage des Alters ist. Von 3 bis 89 waren alle Altersklassen mit Spaß dabei.

• Die junge Syrerin, die zwar kein Wort von den Anleitungen der Trainerin verstand, aber sich einfach alles bei ihren Nebenleuten anguckte.

• Diese Sache mit der Atmung. Einatmen, ausatmen und dabei auch noch Bewegungen ausführen – eine Herausforderung.

• Yogi-Pilgerzüge durch die Aue.

• Das Wissen, mit einem Lächeln auch die längste Dehnung tatsächlich noch ein bisschen länger durchzuhalten. Meistens jedenfalls.

• Neid auf die beweglichen Vorderleute.

• Der Vorsatz, endlich mehr gegen die eigene Unbeweglichkeit zu tun.

• Die Vorliebe für den herabschauenden Hund.

• Die anfängliche Angst vor Zecken, die wegen der ständigen Wechsel vom Brett zum laaaangsamen Liegestütz zur Kobra zum Hund und wieder ins Brett schnell vergessen war.

• Den Radfahrer auf einem Konrad, der im Vorbeifahren den Krieger machte.

• Die Enten-Familie, die auf der Wiese im Park Schönfeld wegen der vielen Yogis ziemlich ratlos wirkte.

• Claudias Ansage: „Und jetzt beginnt Yoga.“

• Die heimlichen Yogis, die in 100 Metern Entfernung versuchten, die Übungen mitzumachen (sich aber nie näher herantrauten).

• Die halbstündlichen Blicke in sämtliche auf dem Smartphone installierten Wetter-Apps, um die richtige Prognose zu erwischen.

• Echos der lautstarken Atem-Übungen aus den nahe gelegenen Schrebergärten.

• Blick-Kontakte mit den Matten-Nachbarn – vereint zwischen Freud und Leid.

• Stumme Verwünschungen in der Haltung des Stuhls.

• Die Erkenntnis, dass Yoga auf jedem Untergrund möglich ist – auch auf der Steinfläche vor der Max-Riegel-Halle, wenn der Rasen mal wieder nass vom Regen war.

• Die Schrecksekunde, wenn der Wind ein paar Tropfen von den Blättern wehte.

• Das Dankeschön an alle, die dabei waren. Und an alle, die dieses tolle Projekt ermöglicht haben.

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