Ganz entspannt im Regen

HNA-Yogasommer: Was passiert, wenn das Wetter nicht will

Auch bei schlechtem Wetter kein Problem: Die Yogis in Baunatal wechselten mit Lehrerin Korinna Kries (rechts) von der Wiese vor die Max-Riegel-Halle. Foto:  Bülau

Kassel/Baunatal. Keine Frage, in den ersten zwei Wochen hat es das Wetter mit dem HNA-Yogasommer besonders gut gemeint. Sonne ohne Ende. Wunderschöne Abende. Besser ging es nicht.

Doch was machen, wenn sich der Himmel nicht sicher ist, wie er sich heute verhalten soll? Mal Regen, mal Sonne, dann wieder Regen. An jedem Standort stehen Ausweichmöglichkeiten unter geschlossenem Dach zur Verfügung. Doch die vergangenen Tage haben gezeigt: Yogis wollen an die frische Luft – wenn es nur irgendwie möglich ist.

Der erste Vorgeschmack auf ein Juniwetter, dem niemand vertrauen kann, kam am Mittwoch in der Karlsaue in Kassel: Im Lauf des Tages wird der Rasen getestet – nass, aber nicht matschig. Gemeinsam wird entschieden: Wir gehen raus. Der Wetterbericht sagt, es bleibt jetzt trocken.

Aber nicht mal der ist in dieser Woche glaubwürdig. Mitten in der Stunde mit Lehrerin Regine Moschner kommt der nächste Schauer runter. Aber Yogis sind vorbereitet. Einige holen Regenjacken raus, ziehen sich schnell einen Pullover über oder flüchten unter einen Baum. Weiter geht’s. Natürlich mit dem Hinweis, dass der Sonnengruß jetzt nicht verkehrt wäre. Am Ende ist zwar keiner mehr ganz trocken, fast alle haben aber durchgezogen. Und sie haben dem Wetter gezeigt: Du kannst uns gar nichts.

Donnerstag in Baunatal – das gleiche Bild. Sonne und Regen wechseln sich ab, gegen Abend klart es auf. Lehrerin Korinna Kries will zunächst ins Foyer der Max-Riegel-Halle gehen. Eigentlich waren bei schlechtem Wetter Kursräume in der KSV-Sportwelt vorgesehen, bei den Teilnehmerzahlen reichen diese aber nicht aus. Doch die Meinung der Teilnehmer ist schnell klar: Lasst uns vor die Halle gehen – an die frische Luft.

Als ein Windstoß Tropfen von den Blättern der umstehenden Bäume weht und es nass wird, sorgt das für lautes Gelächter. Danach heißt es erst einmal hinlegen und auf die Atmung achten. Ganz entspannt im Regen eben.

Am Freitag zurück in Kassel gab es aber den ersten Ausfall. An zwei Freitagen steht die Tennishalle des TC 31 wegen Punktspielen nicht zur Verfügung. Gestern war einer davon. Am Montag geht es aber weiter. Draußen im Park Schönfeld – wenn denn die Sonne scheint.

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