Erklärung im Video

Die Übungen beim HNA-Yogasommer - Heute: der Krieger, auch Held genannt

Der Einstieg in den Krieger, gezeigt von Claudia Grünert. Foto:  Koch

Krieger, aber auch Held (Virabhadrasana) wird eine recht anspruchsvolle Übung im Yoga genannt. Sie gehört zwar nicht zu den zwölf Grundstellungen, gehört aber zu den 84 Hauptasanas.

Die Übung: Beim Krieger wird in unserem Beispiel das linke Knie bis zu 90 Grad gebeugt, es steht senkrecht über dem Knöchel. Beide Füße stehen im 90-Grad-Winkel zueinander flach auf dem Boden. Die Arme werden in Schulterhöhe ausgestreckt, der Blick folgt der linken Hand. Die Übung wird 30 bis 60 Sekunden lang gehalten, die Dehnung kann über die Streckung des rechten Beins verstärkt werden. Natürlich wird auch die Seite gewechselt.

Die Wirkungen:Gestärkt werden die Beinmuskulatur, die Fußknöchel, die Kniegelenke und die Rückenmuskulatur, die Schultern und der Nacken dagegen gelockert. Diese Asana (Körperübung) lindert Steifheitsgefühle im Rücken. „Der Krieger entwickelt Durchhaltevermögen, körperliche und geistige Kraft, öffnet die Hüften und Leisten. Er hilft zu Festigkeit, Mut und innere Souveränität“, erklärt Fachfrau Grünert. Das Gleichgewicht wird gestärkt, Konzentrationsfähigkeit und Körperwahrnehmung geschult.

Der Tipp:„Auch hier gilt, was bei allen Yogaübungen richtig ist: Jeder geht an seine eigene Schmerzgrenze, nicht darüber hinaus. Und wer gesundheitliche Probleme hat, bespricht sich vorab mit Ärzten und/oder Yogalehrer.“

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