HNA-Aktion ist kostenlos und draußen - mitmachen kann jeder

Weil ihre Söhne Eishockey spielen, gehen Mütter regelmäßig zum HNA-Yogasommer

Regelmäßig dabei: (von links) Susanne Suffa, Alexandra Belen, Kirsten Seliger, Silke Betzold, Jana Krech und Helene Seifrid. Foto:  privat/nh

Kassel. Sechs Mütter, neun Söhne. Die Jungen spielen Eishockey. Die Frauen bringen sie zur Halle. Dann sind anderthalb Stunden Zeit. Und jetzt? Ab zum HNA-Yogasommer.

So machen es zumindest Alexandra Belen, Susanne Suffa, Jana Krech, Helene Seifrid, Kirsten Seliger und Silke Betzold. Wenn die Söhne auf dem Eis stehen, dann sind die Mütter im Park Schönfeld und in der Aue und machen selbst eine Stunde Sport.

„Wir kennen uns alle schon zehn Jahre“, sagt Betzold. „Insgesamt haben wir neun Söhne, alle im Alter von 14 und 15 Jahren.“ Und die spielen alle bei der Eishockeyjugend Kassel (EJK). Und wie es eben so ist in diesem Alter, müssen die Mütter ihren Nachwuchs zum Sport chauffieren. Viermal die Woche trainieren die Schüler. Klar, dass die Frauen da nicht immer nur rumstehen und warten möchten.

„Seit dem Start des HNA-Yogasommers machen wir immer montags und mittwochs mit“, sagt Betzold. „Die Jungs trainieren, Yoga dauert eine Stunde. Das passt.“ Zudem gehen sie dienstags zusammen walken.

Vom Yoga erfahren haben die sechs Frauen aus der Zeitung. „Es ist entspannt, nicht so anstrengend und man fühlt sich gut danach“, sagt Betzold. „Es ist einfach klasse. So locker und ungezwungen. “

Gerade für Betzold ist die sportliche Abwechslung besonders schön. Denn sie kommt nicht wie die anderen Mütter aus Kassel oder der Umgebung. Nein, sie fährt jedes Mal von Nordhausen in Thüringen nach Nordhessen. 250 Kilometer insgesamt – anderthalb Stunden dauern die beiden Fahrten jeweils.

Anfangs waren sie nur zu fünft. Mittlerweile haben die Freundinnen aber schon eine sechste Yoga-Mutter von ihrem Plan überzeugt. „Wir haben beim Eishockey erzählt, dass wir immer zusammen da hingehen“, sagt Betzold. Und schon waren sie eine mehr. Dass sie zusammengehören, ist oft nicht zu übersehen, denn die Frauen im Alter von 44 bis 51 Jahren tragen hin und wieder ihre blauen Eishockey-Shirts.

Und so hat der Yogasommer neben sportlicher Betätigung noch andere positive Folgen. Er bringt Menschen zusammen, schafft Freundschaften und sorgt für Abwechslung. Und wenn es nur die vom Eishockey-Training ist.

Der HNA-Yogasommer ist kostenlos und draußen - mitmachen kann jeder.

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