Nicht ein Tag ohne Yoga

HNA-Yogasommer: Die Baunataler Lehrerinnen im Porträt

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Kann sich ein Leben ohne Yoga nicht mehr vorstellen: Konstantina Koumantsioti. 

Kassel/Baunatal. Sie sind die Gesichter des HNA-Yogasommers in Baunatal: Die Yogalehrerinnen Marion Meilinger-Frisch und und Konstantina Koumantsioti. Im Porträt berichten sie, wie sie zum Yoga gefunden haben, und wie es ihr Leben beeinflusst.

Dass Marion Meilinger-Frisch einmal eine schlechte Körperhaltung hatte, sieht man der grazilen Yogalehrerin nicht an. Seit mehr als 40 Jahren praktiziert die 66-Jährige aus Baunatal Yoga, jahrzehntelanger Ballettunterricht tat sein Weiteres. „Um im Ballett weit zu kommen, war ich aber zu groß, und ich konnte mir nie die Schrittkombinationen merken“, sagt Meilinger-Frisch.

Also machte sie Yoga zu ihrem Beruf, wozu sie zufällig mit Anfang 20 kam. „Auf Fuerteventura sah ich, wie ein Inder Yogaübungen am Strand machte. Ich fragte ihn dann einfach, was er da machte. Yoga. Das sagte mir zunächst nichts. Ich probierte es dann aber aus“, erinnert sich Meilinger-Frisch. 

Nach dem Ausprobieren folgte schon bald die viereinhalb Jahre lange Ausbildung zur Yogalehrerin. Dazu kamen noch eine Yogatherapie- und Reiki-Ausbildung und ein Studium der fernöstlichen Philosophie. Heute hat die ausgebildete Psychotherapeutin eine eigene Praxis. Außerdem war sie als Hochschuldozentin für soziale Kompetenz und Stressbewältigung tätig.

Auch sonst ist sie immer noch vielseitig interessiert. Neben dem Schreiben von Kinderbüchern – Ideen für Geschichten kommen ihr im Schlaf – hat sie angefangen, Philosophie zu studieren. „Im Moment kämpfe ich mit einer Hausarbeit“, sagt Meilinger-Frisch. Von Anspannung ist bei ihr jedoch nichts zu sehen.

Unterrichtet seit über 40 Jahren Yoga mit Begeisterung: Marion Meilinger-Frisch.

Nicht ein Tag ohne Yoga

Als Businesscoach ist Konstantina Koumantsioti – kurz: Tina – im Berufsalltag analytisch und rational unterwegs. Oft geht es um Fakten. Doch wenn sie in ihre Leggins schlüpft, die Hände vor der Brust zusammen nimmt und ihrem zweiten beruflichen Standbein – dem Yoga – nachgeht, dann ist sie voll und ganz bei ihrem Gefühl. „Ich könnte mir ein Leben ohne Yoga nicht mehr vorstellen. Das gehört einfach fest zu meinem Tagesablauf“, sagt die 43-Jährige aus Baunatal.

Seit mehr als 15 Jahren praktiziert sie ihre Leidenschaft nun schon. Entdeckt hat sie die meditative Sportart durch Workshops in Thailand und Zypern. „Am Anfang hätte ich niemals gedacht, dass ich einmal selbst Yoga-Lehrerin werden würde“, erinnert sich die gebürtige Kasselerin mit griechischen Wurzeln.

Die professionelle Ausbildung habe sie zunächst nur gemacht, weil sie verstehen wollte, welche Effekte sich hinter den Übungen verbergen. Gerade weil die Baunatalerin in ihrer Freizeit häufig joggt, wollte sie wissen, wie sich die Dehnungen auf ihre eher verkürzten Muskeln auswirken. „Da kommt das Analytische eben doch durch“, sagt Koumantsioti und lacht.

Mittlerweile liebt sie es, Yoga-Lehrerin zu sein. „Ich kann mich noch genau erinnern, wie es sich als Anfänger anfühlt“, sagt sie. Alle Übungen seien zunächst anstrengend. 

Auch die, die sich mittlerweile zu ihrer Lieblingsübung entwickelt hat: der Tänzer. „Der Tänzer begleitet mich überall.“ Im Urlaub mit ihrem Lebensgefährten und dessen Kindern macht die 43-Jährige jedes Mal mindestens ein Foto von der Übung und postet es bei Instagram. Damit verbindet sie ihre zwei Leidenschaften: Yoga und das Reisen in fremde Länder.

Alle Termine und Standorte des HNA-Yogasommers 2018 finden Sie hier.

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