Fußball-Verbandsliga: KSV Hessen II attackiert Bad Hersfeld früh und siegt 4:1

Zienteks Konzept geht auf

Laufduell: Dennis Kahl (links) von der Reserve des KSV Hessen Kassel versucht am Hersfelder Tim Gonnermann vorbeizukommen. SVA-Stürmer Stipe Bojanic beobachtet den Zweikampf. Foto: Fischer

Kassel. Durch eine starke erste Hälfte der Reserve des KSV Hessen Kassel war das Verfolgerduell in der Fußball-Verbandsliga gegen den SVA Bad Hersfeld bei einer 3:0-Pausenführung bereits früh entschieden. Am Ende setzten sich die Junglöwen mit 4:1 durch.

„Wir haben heute diszipliniert gespielt und den Gegner früh unter Druck gesetzt. Wir haben das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben“, war KSV-Trainer Wolfgang Zientek mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden.

Von der ersten Minute an agierten die Hausherren aggressiv und attackierten die Hersfelder früh. Zwar spielten die Junglöwen daher mit großem Aufwand, aber dieser sollte belohnt werden. Dabei besaßen die ersten beiden Treffer eine äußerst ähnliche Entstehungsgeschichte. Der lauffreudige Ture Ott eroberte jeweils auf der linken Seite vom Hersfelder Christian Zilch den Ball. Während beim 1:0 Manuel Pforr mit einem Distanzschuss Otts Vorarbeit nutzte (2. Minute), war es beim 2:0 Harez Habib (25.). Zwischenzeitlich hatte Habib per Freistoß bereits die Chance auf das 2:0 gehabt, traf allerdings den Pfosten (20.).

Zwar hatte die KSV-Reserve die Partie fest im Griff, aber durch ihren flinken Stürmer Roger Domachowski war der SVA durchaus gefährlich. Innerhalb von zwei Minuten (13., 15.) tauchte Domachowski nach jeweils einem langen Ball von Tino Jäger allein vor dem KSV-Tor auf. Aber beide Male wurde der SVA-Angreifer vom herauseilenden KSV-Torwart Sven Hoffmeister gestört. Eine Minute vor der Pause reagierte Habib nach einer Ecke dann am schnellsten und sorgte mit dem 3:0 für die frühe Entscheidung.

Nach der Pause spielten die Gastgeber konzentriert, ließen keine Chancen der Gäste zu und gingen kein unnötiges Risiko ein. Das Einzige, was Zientek kritisierte, war die Chancenverwertung. Sowohl Viktor Schan (63.) und Mentor Latifi (83.) als auch Pforr (88.) nutzten gute Chancen nicht. Das 4:0 fiel dennoch, da Pforr nach Vorarbeit von Mario Kilian die Ruhe behielt und aus kurzer Distanz einschob (81.).

Nur in der Schlussphase ließ die Konzentration bei den Hausherren etwas nach, und so kamen die Hersfelder noch zu zwei großen Chancen. Traf Stephan Wiegand zunächst nur den Pfosten (87.), gelang Tim Gonnermann nach Vorarbeit von Bekim Mustafi der Ehrentreffer (89.).

Von Manuel Kopp

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