Frauenfußball-Regionalligist Calden gewinnt nach souveräner ersten Hälfte nur knapp mit 2:1 beim Aufsteiger Pfungstadt

Zitterpartie trotz überlegenen Spiels

Schoss Calden in Führung: Jacqueline Scheuren, hier im Spiel gegen Sindelfingen, brachte ihre Elf bereits in der fünften Minute auf die Siegerstraße. Foto: uzhj

Pfungstadt. Mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg kehrten die Frauen des Fußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden von ihrem Spiel beim Aufsteiger Germania Pfungstadt zurück. Sie bleiben damit weiter in der Spitzengruppe vetreten. Jahn-Trainer Frank Waldherr erlebte dabei zwei verschiedene Halbzeiten: „In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, bei dem wir eine höhere Führung verpassten. In der zweiten Hälfte ging bei uns die Souveränität verloren.“

Calden spielte wieder mit Sina Alexi und Tina Rosek in der Innenverteidigung für die fehlenden Marlene Schneider und Leonie Klement. Arlene Rühmer spielte im defensiven Mittelfeld neben Jacqueline Scheuren.

Bereits in der fünften Minute gingen die Gäste durch einen sehenswerten Schuss von Scheuren, der aus halbrechter Position im oberen Winkel landete, in Führung. Es folgten viele weitere Chancen für die klar überlegenen Caldenerinnen, die jedoch zunächst alle vergeben wurden. Die Gastgeberinnen hatte hingegen nur eine Chance durch einen Freistoß, den Jasmin Schröder parieren konnte (28.).

Kurz vor der Pause fiel doch noch das längst fällige zweite Tor der Gäste. Braun hatte an der Strafraumgrenze drei Gegenspielerinnen ausgespielt, zu Scheuren gepasst, die wiederum zu Müller spielte, die aus spitzem Winkel zum 0:2 traf (41.). In der zweiten Halbzeit war von der Souveränität der Gäste aber nicht mehr viel zu spüren. „Pfungstadt ist nicht besser geworden, sondern wir wurden nachlässiger,“ kommentierte Waldherr das Nachlassen bei seiner ersatzgeschwächten Elf in den zweiten 45 Minuten.

Das Spiel plätscherte nun so vor sich hin mit nur noch wenigen Torchancen. Ein Schuss von Scheuren aus etwa 20 Metern ging knapp über das Tor (72.). Die weiterhin harmlosen Gastgeberinnen kamen durch einen Freistoßtreffer aus 25 Metern wieder in die Begegnung zurück (76.). Aus dem Spiel heraus konnten sie sich aber keine Möglichkeiten erarbeiten. Dennoch musste Calden nun um den knappen Sieg bangen.

In den Schlussminuten schoss Rühmer aus 20 Metern knapp drüber (86.). Nach einer Hereingabe der eingewechselten Stephanie Kramer verpasste die ebenfalls eingewechselte Kristin Müller nur knapp den Ball.

Nicht zufrieden zeigte sich Waldherr mit der Leistung der Schiedsrichter, die seiner Meinung nach einige Härten der Gastgeberinnen nicht ahndeten.

Calden: Schröder - Schäfer (75. Waldherr), Alexi, Rosek, Ludwig - Rühmer, Scheuren - Körle (60. Thöne), Braun, S. Müller (85. K. Müller) - Herrmann (70. Kramer).

Tore: 0:1 Scheuren (5.), 0:2 S. Müller (41.), 1:2 (76.). (zmw)

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