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Eintracht Baunatal zu Gast beim Tabellennachbarn

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Friedrich Hellmuth (links) und Philipp Batz kommen aus der Baunataler Jugend und fassen allmählich Fuß in der ersten Mannschaft.
Friedrich Hellmuth (links) und Philipp Batz kommen aus der Baunataler Jugend und fassen allmählich Fuß in der ersten Mannschaft. © Andreas Fischer

So könnte es weitergehen mit dem GSV Eintracht Baunatal. Die Drittliga-Handballer um Trainer Dennis Weinrich haben inzwischen Tritt gefasst in der Dritten Liga Ost. Als Tabellenvierter steht nun am Sonntag die nächste Reise in den Osten an. Um 16.30 Uhr beginnt das Spiel beim SC DHFK Leipzig II, auf das sich die beiden Baunataler Nachwuchstalente Friedrich Hellmuth und Philipp Batz bereits freuen.

„Wir rechnen mit einem sehr schnellen Spiel, aber da haben wir auch Lust drauf“, sagt Philipp Batz. Der 19-Jährige freut sich darüber, dass er in dieser Saison bereits bei vier Spielen zum Einsatz gekommen ist und drei Tore beisteuern konnte. „Ich habe das Gefühl, meine Chancen zu bekommen, kann aber auch damit leben, mal auf der Bank zu sitzen“, sagt der Schüler des Kasseler Goethegymnasiums, der als Linkshänder auf der Rechtsaußen-Position zum Einsatz kommt.

Mit Batz zusammen in der Warteschleife auf eine Stammposition befindet sich Friedrich Hellmuth. Der 19-Jährige hatte in dieser Saison zwei Einsätze und sieht seine Situation ähnlich gelassen wie Batz: „Ich warte auf meine Chance und will dann beweisen, dass ich der Mannschaft helfen kann“, sagt der Großenritter, der ebenso wie Batz aus der Baunataler Jugend kommt und sich dem Verein verbunden fühlt. „Angefangen habe ich bei den Minis. Dass ich in der 3. Liga wenige Einsätze haben werde, war mir klar. Natürlich will jeder soviel spielen wie möglich, aber in erster Linie zählt das Wohl der Mannschaft“, sagt der Linksaußen.

Dieses Wohl liegt auch Dennis Weinrich am Herzen: „Wenn es das Spiel zulässt, bekommen die beiden ihre Chancen. Sie arbeiten hart und geben alles. Das muss auch mal belohnt werden.“

Ob die beiden Nachwuchsspieler allerdings beim Tabellenfünften Leipzig zum Einsatz kommen werden, werde sich erst im Laufe des Spiels herausstellen. Die Eintracht rangiert aktuell auf dem vierten Platz, wird aber voraussichtlich bei den Sachsen stärker gefordert sein als in den beiden letzten Spielen. „Leipzig ist eine klassische zweite Mannschaft mit sehr jungen Spielern. Die sind schnell und unermüdlich und zeigen ein starkes 1:1-Verhalten“, sagt Weinrich, der wohl auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. In Leipzig wolle man vor allem das Tempospiel der Gastgeber bestmöglich unterbinden. Auf dem Weg dorthin stellt Weinrich ausdrücklich klar, dass wieder jeder aus der Mannschaft seine Chance bekommen kann. Auch Philipp Batz und Friedrich Helmuth. (Martin Scholz)

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