Handball-Oberliga Männer: Die HSG Northeim empfängt die SG Zweidorf/Bortfeld

Zurück in die Erfolgsspur

Durch die Mitte: Bremsen lassen will sich Northeims Kai Effler (am Ball) auch nicht am Sonntag gegen die SG Zweidorf/Bortfeld. Archivfoto: Niesen

Northeim. Auf dem Papier sind die Oberliga-Handballer der HSG Northeim/Hammenstedt/Hillerse als Spitzenreiter klarer Favorit beim Heimspiel gegen die SG Zweidorf/Bortfeld am Sonntag ab 17.15 Uhr in der Schuhwallhalle. Aber Papier ist geduldig und der Gast ein Gegner, den es zu beachten gilt.

„Gegen die SG Zweidorf/Bortfeld haben wir uns in den vergangenen Jahren immer schwer getan. Wir dürfen uns keinesfalls von unserer Tabellenführung blenden lassen“, sagt Northeims Trainer Carsten Barnkothe. Zumal die HSG am vergangenen Wochenende mit 25:32 gegen den MTV Großenheidorn ihre erste Saisonniederlage kassiert hat. „Gegen Zweidorf/Bortfeld hatten wir früher oft Probleme im Spiel eins gegen eins und gegen den gegnerischen Mittelblock“, erinnert sich Barnkothe.

In dieser Saison hat der Tabellenneunte SG Zweidorf/Bortfeld mit Siegen über den MTV Soltau, die Bundesliga-Reserve des TSV Burgdorf und einem Unentschieden gegen TV Eiche Dingelbe auf sich aufmerksam gemacht. Von daher sind die Northeimer gewarnt. Vom Anpfiff an werden sie 60 Minuten Vollgas geben müssen.

Ein Leistungsträger bei den Gästen, die sich selbst als die „Drachen“ bezeichnen, ist Eric Weber: ein erstklassiger Werfer aus dem Rückraum und sicherer Siebenmeterschütze. Darüber hinaus gilt es, den gegnerischen Spielgestalter Sören Martens und Kreisläufer Garrit Klaproth auszuschalten. Die Voraussetzungen dafür bringt Northeim mit. Die Deckung mit dem sicheren Torwartgespann Mark-Oliver Wode und Marcel Armgart steht mit Kai Effler und Kai Kühn im Mittelblock in der Regel bestens.

Die Mannschaft hat sich schon auf der Rückfahrt von der Niederlage gegen Großenheidorn wieder auf Siegkurs gebracht. „Wir sind heiß auf Zweidorf/Bortfeld“, sagte Torwart „Ollo“ Wode schon am vergangenen Sonntag.

Personell ist der Northeimer Kader komplett, die grippalen Infekte sind auskuriert. Einziges Manko: Kai Effler kann zurzeit wegen seins Studiums an der Fachhochschule Rinteln nicht mit der Mannschaft trainieren. Allerdings kompensiert der 2,02 Meter große Spieler dies mit einem Gasttraining beim Regionsoberligisten HSG Exten/Rinteln.

Barnkothe: „Die Vereine helfen sich auf diese Art und Weise gegenseitig. Auch wir lassen Gäste bei uns mittrainieren.“ (zhp)

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