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Zwei Punkte fest eingeplant

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Von: Martin Scholz

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Baunatals Kreisläufer Leo Helbing (vorn in der Mitte) – hier gegen die Sportfreunde Söhre – setzt sich gegen Philipp Kouba (links) und Niklas Ihmann durch. Rechts außen der Baunataler Fynn Reinhardt.
Baunatals Kreisläufer Leo Helbing (vorn in der Mitte) – hier gegen die Sportfreunde Söhre – setzt sich gegen Philipp Kouba (links) und Niklas Ihmann durch. Rechts außen der Baunataler Fynn Reinhardt. © Andreas Fischer

Da lässt sich nichts relativieren: Am heutigen Samstag ist Handball-Drittligist GSV Eintracht Baunatal der uneingeschränkte Favorit im Heimspiel gegen den Tabellenletzten HV Grün-Weiß Werder (Havel). „Das kann man nicht wegreden. Wir wollen diese zwei Punkte“, sagt daher auch Eintracht-Trainer Dennis Weinrich vor der Begegnung in der Rundsporthalle (18 Uhr), bei der der Tabellenfünfte auf keinen Fall Punkte liegen lassen will.

Der Aufsteiger aus dem Großraum Berlin dürfte den Klassenerhalt kaum schaffen, fokussiert bleiben wollen die Gastgeber aber auf jeden Fall. „Wir sind die bessere Mannschaft, aber Durchhänger dürfen wir uns nicht leisten. Volle Konzentration ist angesagt“, fordert Weinrich weiter und erinnert an die Niederlage gegen den Tabellenletzten Volmetal in der vergangenen Saison.

Auf alle Fälle will der Baunataler Trainer die Favoritenrolle ausnutzen, um weiter an Technik und Taktik zu feilen. Zuletzt seien die Leistungen aus dem Rückraum etwas abgefallen, aber vor allem das Zusammenspiel zwischen Kapitän Marvin Gabriel und Linkshänder Kevin Trogisch mit den Kreisläufern Leo Helbing und Jan-Erik Kleinschmidt hätte sich gut entwickelt. Davon überzeugen konnten sich am vergangenen Wochenende auch die Zuschauer in der Rundsporthalle. Gegen Bernburg zeigte vor allem Helbing mit vier Treffern eine gute Leistung und profitierte dabei vom Zuspiel durch Gabriel und Geßner.

„Es hat sich auf alle Fälle ausgezahlt, dass wir im Training Laufwege einstudiert haben“, sagt Helbing. Und auch der zweite Baunataler Kreisläufer Jan-Erik Kleinschmidt ist mit der aktuellen Situation zufrieden: „Die Räume, die wir anlaufen, haben wir im Training festgelegt. Weil das Zusammenspiel am Kreis zuletzt besser geworden ist, haben wir jetzt mehr Optionen“, sagt der 27-Jährige. Gegen Grün-Weiß Werder wird sich neben Kleinschmidt und Helbing aber der gesamte Baunataler Angriff auf eine aggressive 5:1-Deckung der Gäste einstellen müssen.

Trainer Weinrich sieht aber gerade da auch Möglichkeiten: „Werder wird versuchen, schnell nach vorn zu kommen, aber genau da werden wir wachsam sein und auf ihre Fehler warten. Eigene Schwächen dürfen wir uns auf keinen Fall leisten.“

Zumindest in Hinblick auf den Kader kann sich der Eintracht-Trainer aktuell weiter zurücklehnen. Bis auf den an der Schulter verletzten Aaron Henne sind alle Baunataler Spieler an Bord. (Martin Scholz)

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