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Eintracht Baunatal empfängt HC Erlangen

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Von: Martin Scholz

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Trainer Dennis Weinrich (vorn rechts) und die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal
Trainer Dennis Weinrich (vorn rechts) und die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal © Fischer, Andreas

Tobias Wannenmacher sieht keinen Grund zur Sorge. Wenn der Trainer des HC Erlangen am Sonntag (17 Uhr, Rundsporthalle) mit seinen Drittliga-Handballern zu Gast beim GSV Eintracht Baunatal ist, liegt allerdings ein ordentliches Programm hinter dem Tabellenzweiten. Und zwar nicht nur 290 Kilometer, sondern das Spiel gegen den SV Anhalt Bernburg, das am Samstag um 20 Uhr auf dem Programm steht.

„Der Grund dafür war eine Hochzeitsfeier am ersten Spieltg im September. Rund die Hälfte der Mannschaft hat teilgenommen, und Baunatal war zum Glück so freundlich, der Spielverlegung zuzustimmen“, erläutert der 44-Jährige die etwas ungewöhnliche Situation mit zwei Punktspielen innerhalb von 21 Stunden.

„Die Jungs wussten Bescheid, dass das auf sie zukommt, aber wir haben einen großen Kader, und wir sollten das eigentlich hinbekommen“, sagt Wannenmacher weiter. Der Trainer kümmert sich neben seiner Arbeit mit der U23 und U21 und der allgemeinen Koordination der Leistungsmannschaften vorrangig um den Anschlusskader der Bundesliga-Mannschaft und das Heranführen der Jugendlichen in den Erwachsenenbereich. Dort liefert er aktuell mit 14:2 Punkten eine sehr ordentliche Arbeit ab, sträubt sich aber ein wenig gegen die Favoritenrolle im Spiel gegen Baunatal.

„Die Eintracht sehe ich vom Leistungsvermögen direkt hinter den ersten drei in der Tabelle. Der Mix von Nachwuchsspielern und Routiniers wie Gabriel, Trogisch und Räbiger sollte uns auf alle Fälle vor einige Herausforderungen stellen“, sagt Wannenmacher.

Sein Baunataler Gegenüber Dennis Weinrich sieht die zwei Spiele der Gäste an zwei Tagen nicht unbedingt als Nachteil: „Erlangen kann das sicherlich wegstecken, und ein Sieg gegen Bernburg könnte den HC auch die notwendige Lockerheit gegen uns bringen“, sagt der 33-Jährige. Der HC habe bisher immer eine starke Truppe aufgestellt und mit einer guten Nachwuchsarbeit beeindruckt. Zudem müsse man unbedingt die ehemaligen Bundesliga-Spieler Florian von Gruchalla und Benedikt Kellner im Auge behalten.

„Ich gehe davon aus, dass Erlangen trotz des Spiels am Samstag ein hohes Tempo gehen wird, und in der Vergangenheit hatten wir fast nie Chancen auf Punkte“, gibt sich Weinrich realistisch. Ihm in die Karten spielt, dass er bis auf Friedrich Hellmuth voraussichtlich den kompletten Kader zur Verfügung hat. Einen Schlüssel zum möglichen Punktgewinn beim Heimspiel am Sonntag sieht Weinrich erneut in der Verteidigung und bei den Torhütern: „Wenn das läuft wie erhofft, sind wir vielleicht für eine Überraschung gut.“ (Martin Scholz)

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