In Rio nicht mit dabei

Spaniens Handballer verpassen überraschend Olympia

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Nicht nur, dass Spanien das EM-Finale gegen Deutschland verlor - jetzt sind sie nicht mal bei Olympia dabei.

Rio - Olympia 2016 in Rio wird ohne die spanischen Handballer stattfinden. Der zweimalige Weltmeister schaffte die Quali nicht und fehlt erstmals seit 1980 bei den Olympischen Sommerspielen.

Vize-Europameister Spanien hat erstmals seit 40 Jahren die sportliche Qualifikation für das Handballturnier der Olympischen Spiele verpasst. Den Iberern, die bei der EM in Polen Ende Januar das Finale gegen Deutschland verloren hatten, fehlte beim Viererturnier in Malmö ein Treffer, um das Ticket nach Rio de Janeiro zu lösen. Statt des Weltmeisters von 2013 fahren Schweden und Slowenien nach Brasilien.

In Danzig schafften derweil Gastgeber Polen und Tunesien die Qualifikation, Mazedonien und Chile blieben auf der Strecke. In Herning setzten sich Gastgeber Dänemark und der EM-Dritte Kroatien gegen Norwegen und Bahrain durch.

Deutschland hatte sich durch den EM-Titel unter Trainer Dagur Sigurdsson direkt für die Sommerspiele qualifiziert, 2012 in London hatte die DHB-Auswahl gefehlt.

Spanien, 1996, 2000 und 2008 mit Olympia-Bronze dekoriert, hatte am Samstag überraschend gegen Slowenien verloren (21:24). Der 25: 23-Sieg am Sonntag gegen Schweden reichte nicht mehr, weil Slowenien zum Abschluss ein 33:17-Pflichtsieg gegen den punktlosen Iran gelang.

Die Teilnehmer am Handballturnier (12 Teams) der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Überblick:

Brasilien (Gastgeber), Frankreich (Weltmeister), Deutschland (Europameister), Argentinien (Panamerika-Meister), Katar (Asienmeister), Ägypten (Afrikameister), Schweden, Slowenien, Polen, Tunesien, Dänemark und Kroatien (SID).

sid

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