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FC Bayern München: Plötzliche Kehrtwende im Fall Lewandowski?

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Sollte der FC Barcelona sein Angebot für Robert Lewandowski nochmal erhöhen, ist ein Wechsel möglich – obwohl der FC Bayern dies zuvor kategorisch ausschloss.

München – Ein möglicher Wechsel von Robert Lewandowski beschäftigt die Verantwortlichen des FC Bayern München um Sportvorstand Hasan Salihamidzic und den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn weiterhin. Nach dem ersten Angebot in Höhe von 32 Millionen Euro hat der FC Barcelona nach Bild-Informationen in einem zweiten drei Millionen Euro draufgelegt.

Eigentlich hatte sich Kahn bei der Meisterfeier ganz deutlich zu einem möglichen Transfer geäußert. „Er hat einen Vertrag, diesen wird er erfüllen. Basta!“ Von dieser Aussage wird ihn das zweite Barca-Gebot nicht abbringen. Jedoch scheint es nicht mehr unmöglich, dass Kahn sein Wort wird brechen müssen. Seine letzte Aussage ließ schon Spielraum für Interpretationen. „Im Moment beschäftigen wir uns überhaupt nicht damit.“ Das lässt darauf schließen, dass dieser Moment jedoch kommen könnte.

FC Bayern München: Lewandowski soll 50 Millionen Euro bringen

Dafür bräuchte es jedoch ein Angebot von über 50 Millionen Euro. Wohl nur dann würden die Bayern ihren Top-Torjäger der vergangenen Jahre ziehen lassen. Dafür müsste der FC Barcelona jedoch 15 Millionen Euro mehr auf den Tisch legen als sie es mit dem zweiten Angebot tun wollten.

„Am 12. Juli ist sein erster Arbeitstag, da erwarte ich ihn. Ich beschäftige mich jetzt aber nicht damit, denn wir haben andere Sachen zu tun gehabt“, geht Salihamidzic zunächst von einem Verbleib aus. Doch auch nach diesen Worten ist nicht ausgeschlossen, dass in näherer Zukunft Zeit für Lewandowski-Verhandlungen sein könnte.

FC Bayern München sieht Vorteile bei einem Lewandowski-Abgang

In München soll man sich indessen schon die Vorteile eines Lewandowski-Abgangs bewusst machen. So könnte die neue Offensive mit Thomas Müller, Leroy Sané, Kingsley Coman, Serge Gnabry und Neuzugang Sadio Mané deutlich variabler agieren. Das Bayern-Spiel müsste nicht mehr auf den Torjäger zugeschnitten sein. Einige Mitspieler soll Lewandowskis Wechsel-Theater schon nerven. Die Gefahr eines schlecht gelaunten Lewandowskis in der Kabine würde man mit einem Verkauf auch umgehen.

Robert Lewandowski (rechts) möchte zum FC Barcelona wechseln (Archivbild).
Robert Lewandowski (rechts) möchte zum FC Barcelona wechseln (Archivbild). © Frank Hoermann/Sven Simon/imago

Die Tendenz geht also mittlerweile in Richtung eines Lewandowski-Verkaufs. Jedoch wird das nur passieren, wenn der FC Barcelona sein Angebot deutlich erhöht. Dann würde auch Kahn endgültig von seinen „Basta“-Worten abrücken. (Jan Oeftger)

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