Weltcup in Lake Placid

Rodeln: Taubitz jubelt, Debakel für deutsche Herren

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Rodeln: Julia Taubitz feiert ihren ersten Saisonsieg.

Der Weltcup im Rodeln in Lake Placid hatte für die deutschen Rodler alles zu bieten. Julia Taubitz und die Doppelsitzer siegen, die deutschen Herren enttäuschen.

Lake Placid - Der zweite Weltcup der Rennrodler fand im amerikanischen Lake Placid statt. Die deutschen Rodler verlassen die USA mit gemischten Gefühlen.

Nach dem Jubel um den dritten Weltcup-Sieg von Julia Taubitz haben die deutschen Rodel-Männer im zweiten Weltcup der Saison 2019/20 eine dicke Enttäuschung erlebt. Weltmeister Felix Loch fuhr am Sonntag als Zwölfter auf der schwierigen Olympia-Bahn in Lake Placid (USA) der Konkurrenz genauso deutlich hinterher wie seine Teamkollegen.

Auf den Sieger Jonas Müller aus Österreich hatte Loch trotz Steigerung am Ende knapp eine halbe Sekunde Rückstand. Nach dem ersten Durchgang war der dreimalige Olympiasieger und sechsmalige Gesamtweltcupsieger sogar nur 16. gewesen. Zweiter wurde Lokalmatador Tucker West vor dem Italiener Dominik Fischnaller.

Rodeln: Pleite auch im Sprint

Neben Loch blieben auch die übrigen deutschen Männer hinter den Erwartungen zurück. Max Langenhan landete als bester Deutscher auf Rang neun. Johannes Ludwig kam als 14. ins Ziel, Moritz Bollmann als 19., Sebastian Bley wurde 25.

Im Sprintrennen siegte Repilov vor Tucker West und Müller. Die deutschen Herren enttäuschten erneut. Langenhahn (10.), Ludwig (11.) und Loch (13.) konnten mit der Weltspitze nicht mithalten.

Der nächste Weltcup im Kalender der Rodler steigt am 13. und 14. Dezember in Whistler.

Rodeln: Taubitz siegt in Lake Placid

Umso größer war die Freude bei Julia Taubitz, die am Vortag mit dem dritten Weltcup-Sieg ihrer Karriere ein Ausrufezeichen setzte und zugleich für den ersten Saisonerfolg des neuformierten Damenteams sorgte. In Abwesenheit der Seriensiegerin Natalie Geisenberger gewann die Vizeweltmeisterin aus Oberwiesenthal souverän mit Bahnrekord. Sie übernahm die Gesamtweltcup-Führung und untermauerte die Ansprüche der erfolgsverwöhnten Frauen, weiter zur Weltspitze gehören zu wollen.

Auch im Sprintrennen siegte Taubitz. Sie gewann vor Summer Britcher und Emily Sweeny (beide USA).

Rodeln: Dominanz der Doppelsitzer geht weiter

Verlass war einmal mehr auf die Doppelsitzer, die nach Innsbruck mit einem weiteren Doppelsieg auch in den USA triumphierten. Im ersten Übersee-Rennen schlugen die Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) im deutschen Dauerduell zurück und setzten sich gegen die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) durch. Den Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Igls hatten die Thüringer Eggert/Benecken gewonnen.

Im Sprintrennen mussten sich die deutschen Doppelsitzer den lettischen Brüdern Sics geschlagen geben. Eggert/Benecken wurden Zweiter, Wendl/Arlt Dritter.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

truf mit dpa

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