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„Sie wollte keinen Trubel“: Ski-Legende Wasmeier verrät Rosis letzten Wunsch

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Von: Boris Manz

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Rosi Mittermaier starb an den Folgen einer Krebserkrankung. Ex-Ski-Ass Markus Wasmeier, Freund der Familie, verriet nun ihren letzten Wunsch.

Garmisch-Partenkirchen – Am 4. Januar verstarb Rosi Mittermaier in Folge ihrer Krebserkrankung. Die zahlreichen Trauerbekundungen der vergangenen Tage zeigten, dass die deutsche Sportwelt mit der Gold-Rosi einen ganz besonderen Menschen verloren hat.

Name: Rosa Katharina Mittermaier-Neureuther
Geburtsdatum: *5. August 1950 in München
† 4. Januar 2023 in Garmisch-Partenkirchen
Sportliche Erfolge: Olympia-Gold in der Abfahrt 1976, Olympia-Gold im Slalom 1976, Olympia-Silber im Riesenslalom 1976, WM-Gold in der Abfahrt 1976, WM-Gold im Slalom 1976, WM-Gold in der Kombination 1976, WM-Silber im Riesenslalom 1976, Gesamtweltcupsiegerin 1976, Slalom-Kristallkugel 1976, Kombinations-Kristallkugel 1976, zehn Weltcupsiege
Auszeichnungen: Deutschlands Sportlerin des Jahres 1976, Olympischer Orden des IOC, Goldene Sportpyramide, Hall of Fame des deutschen Sports, Bayerische Europamedaille, Goldenes Sportehrenabzeichen des Deutschen Skiverbands
Kinder: Ameli Neureuther (*1981), Felix Neureuther (*1984)

Freunde, Familie und Stars gedenken Rosi Mittermaier: „Sie ist eine ganz tolle Frau gewesen“

Neben den emotionalen Worten von Sohn Felix Neureuther äußerten sich zahlreiche Weggefährten zum Tod der Ausnahmesportlerin. So schwärmte unter anderem Ski-Rennfahrer Linus Straßer von Mittermaier. „Den Ski-Boom, den sie damals ausgelöst hat, den können wir uns alle gar nicht vorstellen. Sie ist einfach eine ganz tolle Frau gewesen“, sagte Straßer im ZDF. Jetzt verriet Ski-Legende Markus Wasmeier, ein enger Freund Mittermaiers, ihren letzten Wunsch.

Gute Freunde: Rosi Mittermaier und Markus Wasmeier bei der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens.
Gute Freunde: Rosi Mittermaier und Markus Wasmeier bei der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens im Jahr 2007. © IMAGO / APress

Rosi Mittermaier stirbt in Folge von Krebs – Wasmeier: „Rosi war immer für jeden da“

Beerdigt wird die Olympiaheldin im engsten Kreis in ihrer Wahlheimat Garmisch-Partenkirchen. Eine öffentliche Trauerfeier soll es auf Mittermaiers Wunsch hin nicht geben. „Sie wollte keinen Trubel“, verriet Wasmeier, der auch zu den Gästen der Trauerfeier zählen wird.

Vor fünf Monaten hatte Rosi Mittermaier die Krebs-Diagnose erhalten. Trotz der fehlenden Hoffnung auf Heilung blieb die 72-Jährige stark und schöpfte regelmäßig Kraft durch ihre Familie und Vertrauten. Ex-Skiprofi Markus Wasmeier würdigte die enge Freundin bereits kurz nach ihrem Tod.

Markus Wasmeier über Rosi Mittermaier: „Sie hat immer wieder betont, wie erfüllt ihr Leben war“

„Wir haben einen fantastischen Menschen verloren“, sagte der 59-Jährige dem SID. „Rosi hatte ein Herz so groß wie ein Bus, sie war immer für jeden da – das war einzigartig. So einen Menschen findet man nicht wieder, sie hinterlässt eine riesige Lücke.“ Im Gespräch mit der BILD-Zeitung sprach Wasmeier nun offen über Mittermaiers Gedankenwelt nach der Krebsdiagnose.

„Rosi war tapfer und positiv, so wie sie immer war. Bis zum Schluss. Als sie wusste, dass es nicht mehr weitergeht, hat sie es angenommen. Sie hat immer wieder betont, wie überglücklich und erfüllt ihr Leben war“, verriet Wasmeier. (Boris Manz)

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