Fußball-Bundesliga ab Freitag

Vor dem Rückrundenstart: Arme Borussia, glückloser Veh

Was wird aus der Borussia: Für Trainer Jürgen Klopp wird es nicht leicht. Foto: dpa

Kassel. Die Fußball-Bundesliga startet am Freitag in die Rückrunde - hier ist ein Ausblick mit Augenzwinkern.

Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga. Was wohl passieren wird? Wir wagen einen Blick in die Zukunft - freilich mit Augenzwinkern.

18. Spieltag: Paukenschlag in Hannover. Noch vor dem Spiel auf Schalke wird Trainer Tayfun Korkut wegen anhaltender Unbekanntheit entlassen. Als Nachfolger steht Armin Veh bereit, der sagt: „So komme ich doch noch nach Schalke.“

19. Spieltag: Das Spiel zwischen Hoffenheim und Bremen wird wegen eines Wintereinbruchs abgebrochen, weil die Spieler das Freistoßspray nicht vom Schnee unterscheiden können. Frankfurt bezwingt Wolfsburg 6:5. Alex Meier trifft fünfmal.

20. Spieltag: Nach einem 0:0 in Hamburg schmeißt Hannovers Trainer Armin Veh überraschend hin. Er sagt: „Uns hat das notwendige Glück gefehlt. Als sportlich Verantwortlicher projiziere ich das auf mich.“

21. Spieltag: Nach dem 0:6 in München ist in Hamburg mal wieder Alarm. Investor Klaus-Michael Kühne arbeitet fieberhaft an einer Rückkehr von Manfred Kaltz, Horst Hrubesch und Uli Stein. Er will sie damit locken, dass die Arena wieder Volksparkstadion heißt.

22. Spieltag: Die als Topspiel angesetzte Begegnung zwischen Köln und Hannover wird zur Nullnummer. Daraufhin beschließt die Deutsche Fußball-Liga, das Topspiel am Samstagabend abzuschaffen, weil nicht immer Bayern München gegen Bayern München spielen kann.

23. Spieltag: Schwarz-gelber Jubel vor dem Derby zwischen Dortmund und Schalke. Stadionsprecher Norbert Dickel gibt bekannt, dass Marco Reus seine Führerscheinprüfung bestanden hat. Allerdings muss Reus früh ausgewechselt werden. Er versperrt mit seinem Aston Martin die Feuerwehrzufahrt. Das Derby endet 0:0.

24. Spieltag: Das schönste Tor erzielt Paderborns Moritz Stoppelkamp, der beim 1:0 gegen Leverkusen vom Stadionvorplatz aus trifft - aus 268 Metern, wie „Bild“ errechnet.

25. Spieltag: Beim 9:8 gegen Paderborn gelingen Frankfurts Alex Meier acht Treffer. Er wird zum Torschützenkönig erklärt.

26. Spieltag: Nach einem 5:0 gegen Mönchengladbach feiert Bayern München die Meisterschaft. Statt einer Bierdusche für Trainer Pep Guardiola gibt es eine kollektive Schneeballschlacht. Es ist Mitte März.

27. Spieltag: Zum Auswärtsspiel in Dortmund tritt der Meister nicht an, weil er ein Freundschaftsspiel in Saudi-Arabien vorzieht. Der Verband kritisiert, Bayern ginge Geld vor Moral. Dazu äußert sich nur ein Mitarbeiter der Münchner Jugendabteilung. Er sagt: „Ich entdecke Hass in mir.“

28. Spieltag:  Dortmund schwebt auf der Erfolgswelle. Nach dem 1:0 gegen die nicht angetretenen Bayern heißt es nun 3:2 in Gladbach - dank dreier Eigentore durch Christoph Kramer. Der behauptet: „Ich kann mich an nichts erinnern.“

29. Spieltag: Novum bei Hertha BSC. Nach dem 0:4 gegen Köln kommt Armin Veh als neuer Trainer, der aber noch vor dem nächsten Spieltag wieder geht. Er behauptet: „Ich bringe der Hertha eh kein Glück.“ Berlin holt Otto Rehhagel als Retter.

30. Spieltag: Zwischen zwei Auftritten in Las Vegas fegen die Bayern Hertha mit 12:0 vom Platz. Rehhagel fragt: „Woher kenne ich nur das Ergebnis?“

31. Spieltag:  Auch das Spiel in Leverkusen schwänzt Bayern, das auf Asientour das neue Trikot promotet. Daraufhin tritt Präsident Karl Hopfner zurück. Sein Nachfolger kommt aus der Jugendabteilung und kann vorerst nicht an Abendterminen teilnehmen.

32. Spieltag: Augsburg sichert sich durch ein 2:1 gegen müde Bayern Rang zwei. Otto Rehhagel wundert sich: „Seit wann spielt Augsburg in der ersten Liga?“ Rehhagel steigt mit Hertha ab - und bei Hertha aus. Er will nach Griechenland gehen - als Retter des ganzen Landes.

33. Spieltag: Nach dem 5:0 im Halbfinale der Champions League gegen Madrid unterliegt Dortmund Wolfsburg 0:2 und muss absteigen. Trainer Jürgen Klopp freut sich: „Geil, dann können wir nächstes Jahr endlich wieder Erster werden.“ Was er nicht weiß: Armin Veh soll ihn ablösen. Alex Meier schießt beim 10:9 der Eintracht in Berlin sein 100. Saisontor.

34. Spieltag: Trotz der fünften Niederlage in Folge rettet sich der HSV in die Relegation. Es geht gegen RB Leipzig. „Endlich sind die Sympathien mal auf unserer Seite“, freut sich Boss Dietmar Beiersdorfer. Die Hoffnungen ruhen auf Manni Kaltz.

Von Florian Hagemann

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