Themen des Spieltages

Netztreffer: Schalker feiern – Hitz stört

Der Jungstar und die Fans: Leroy Sané (im blauen Trikot) und seine Schalker Mitspieler mischten sich nach dem Sieg gegen Hannover unter die Fans. Fotos: dpa

Kassel. Der 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga war - wie erwartet - ein außergewöhnlicher. Neben dem Gladbacher Sieg gegen den FC Bayern gab es jede Menge weitere interessante Themen. Auf Schalke geriet der 3:1-Sieg gegen Hannover 96 angesichts des Vor- und Nachspiels in den Hintergrund, Augsburgs Torwart Marwin Hitz wurde in Köln zum Buhmann, Entwarnung gibt es bei Ingolstadts Benjamin Hübner, und Rudi Völler hat bei seiner Schiedsrichter-Kritik wieder mal übertrieben.

Video

Gänsehaut auf Schalke 

Im Video ist eine einmalige Choreografie der Schalker zu sehen. Denn auf Schalke ist die Fußballwelt wieder in Ordnung. Das deutete sich schon vor dem 3:1-Sieg gegen Hannover 96 an, denn die Fans sorgten schon vor dem Anpfiff mit einer aufwendigen Choreografie für Gänsehautmomente. Auf riesigen Blockfahnen wurden viele Höhe- und Tiefpunkte der Vereinsgeschichte angekündigt, die dann auf einem überdimensionalen Fernseher in der Nordkurve zu sehen waren. Nach dem Spiel mischten sich Spieler bei einer Art Versöhnungsfeier unter die Fans, von denen so mancher einen zweiten Gänsehautmoment erlebt haben dürfte.

Ärger in Köln

Eine unfaire Aktion der besonderen Art leistete sich Augsburgs Torwart Marwin Hitz beim 1:0-Sieg in Köln. Bevor Anthony Modeste einen Elfmeter schießen wollte, machte sich Hitz am Strafstoßpunkt zu schaffen. Der 28-jährige Schweizer hatte offenbar zwei Ziele. Er wollteModeste verunsichern und den Rasen rund um den Elfmeterpunkt uneben gestalten. Die unfaire Aktion war sogar von Erfolg gekrönt, denn Hitz parierte den Strafstoß. Trotzdem sagt Hitz immerhin: „Ich würde es nicht noch mal machen.“

Entwarnung in Ingolstadt 

Die gute Nachricht zuerst. Ingolstadts Benjamin Hübner geht es besser als erwartet. Beim 1:1 gegen Hoffenheim war der Innenverteidiger von Kevin Volland unterlaufen worden und heftig auf den Rasen gestürzt. Weil Hübner aus dem Mund blutete, war zunächst von inneren Verletzungen die Rede. Im Vergleich dazu klingt die tatsächliche Diagnose geradezu harmlos. Hübner leidet an Prellungen am Rücken und an der Lunge.

Theater in Berlin

Es war schwer zu erkennen, ob die Grätsche des Leverkuseners Sebastian Boenisch beim 1:2 in Berlin gegen den Herthaner Yanni Regäsel regelkonform oder unfair war. Fest steht jedoch, dass die Reaktion des Leverkusener Sportdirektors Rudi Völler überzogen und widersprüchlich war. „Man darf dem Schiedsrichter nicht die Chance geben, Fehler zu machen“, sagte Völler. Der Sportdirektor fügte aber noch hinzu: „Für so ein Pipifax-Foul darf man keine Rote Karte geben.“

 

 

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