Kommentar zu Schubert als Interimstrainer: Große Chance

Nach dem Rücktritt von Lucien Favre übernimmt nun der aus Kassel stammende André Schubert das Traineramt bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach - zumindest vorübergehend. Ein Kommentar von Florian Hagemann.

Fußball ist manchmal so irrational, dass sich Möglichkeiten ganz plötzlich und unverhofft auftun – wie nun in Mönchengladbach für André Schubert. Der Trainer des Gladbacher Reserveteams ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um kurzfristig ein Vakuum bei den Profis zu füllen, das vor ein paar Tagen noch niemand erahnen konnte. Lucien Favre galt als unkündbar, bis er sich selbst kündigte.

Lesen Sie auch:

-Nach Favres Rücktritt: Kasseler Schubert übernimmt Gladbach

Nach dem Rücktritt des Schweizer Coaches übernimmt Schubert nun erst einmal den Job – übergangsweise. Aber so hat schon manch langfristige Zusammenarbeit angefangen. Schließlich darf Schubert durchaus zugetraut werden, auch einen Bundesligisten wieder flottzubekommen – so erstaunlich auch die Fügung sein mag.

Der 44-Jährige hat Erfahrung im Profibereich, seine Referenzen als Fußballlehrer sind nicht zuletzt wegen seiner Bestnoten während der Ausbildung glänzend. Außerdem zählt Gladbach trotz der momentanen Krise nicht zu den unruhigsten Standorten. Es ist nicht damit zu rechnen, dass Schubert von einem unübersichtlichen Umfeld und einer massiven Medienlandschaft zerrissen wird.

Für den Nordhessen ist das Engagement daher nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine große Chance. Er kann mindestens auf sich aufmerksam machen. Seine Startsituation ist dabei nicht die schlechteste: In Gladbach kann es derzeit nur besser werden.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.