Ausstiegsklausel

Silverstone steigt vorzeitig aus Formel-1-Vertrag aus

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Der Vorstand des British Racing Drivers Club, John Grant, spricht bei einer Pressekonferenz in Silverstone zum Ausstieg aus dem laufenden Kontrakt. Foto: Chris Radburn

Silverstone (dpa) - Nach der Vertragskündigung der Strecke in Silverstone ist die Zukunft des Formel-1-Rennens in Großbritannien nach 2019 ungewiss.

Die Streckenbetreiber machten am 11. Juli von einer Ausstiegsklausel aus dem ursprünglich bis 2026 laufenden Kontrakt Gebrauch und haben daher nur noch drei weitere Gastspiele der Königsklasse sicher. Ziel sei es, mit den neuen Eigentümern der Formel 1 bessere Bedingungen für die Ausrichtung des britischen Grand Prix auszuhandeln, teilte der British Racing Drivers Club mit.

In dem noch mit Bernie Ecclestone abgeschlossenen Vertrag, der seit 2015 gilt, stiegen die Gebühren für Silverstone jährlich weiter an. Für das Rennen an diesem Wochenende müssen die Streckenbetreiber mehr als 18 Millionen Euro an die Formel-1-Besitzer zahlen. Bis 2026 wäre der Betrag auf mehr als 28 Millionen Euro gestiegen. Trotz ausverkaufter Rennen mit mehr als 350 000 Zuschauern am Wochenende hatte Silverstone zuletzt Millionen-Verluste eingefahren.

In Silverstone fand 1950 das erste Rennen der Formel-1-Geschichte statt. Der Kurs ist die derzeit einzige wirklich Formel-1-taugliche Strecke auf der Insel. Andere Strecken müssten viel Geld in die Hand nehmen, um Silverstone nach 2019 als Gastgeber des britischen Grand Prix abzulösen.

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