Diamond-League-Meeting

Bolt nimmt für WM Fahrt auf - Röhler gewinnt in Monaco

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Usain Bolt freut sich über seinen Sieg im 100-Meter-Sprint in 9,95 Sekunden. Foto: Claude Paris

Usain Bolt kommt in Fahrt. Der Sprintstar bleibt in Monaco erstmals in diesem Sommer unter zehn Sekunden - und gewinnt natürlich. Für Speerwerfer Thomas Röhler läuft es im deutschen Dauerduell bestens.

Monaco (dpa) - Sprintstar Usain Bolt hat sich in Monaco für seine WM-Abschiedsvorstellungen warmgelaufen. Der achtmalige Olympiasieger aus Jamaika gewann beim Diamond-League-Meeting über 100 Meter und blieb dabei erstmals in diesem Sommer unter der Zehn-Sekunden-Marke.

Der 30-Jährige verwies im Fürstentum in 9,95 Sekunden den US-Amerikaner Isiah Young (9,98 Sekunden) auf den zweiten Platz und feierte damit eine gelungene WM-Generalprobe. Rang drei belegte Akani Simbine (10,02 Sekunden) aus Südafrika. Bolt startet bei der WM vom 4. bis 13. August in London über die 100 Meter und 4 x 100 Meter. Dort will er seine Karriere beenden.

Das Duell der 90-Meter-Speerwerfer entschied Thomas Röhler gegen Johannes Vetter für sich. Der Olympiasieger aus Jena siegte mit 89,17 Metern vor dem Athleten aus Offenburg. Vetter hatte zuletzt in den Duellen mit Röhler die Nase vorn gehabt, diesmal musste er sich jedoch nach einem Wurf über 85,14 Meter mit Rang drei begnügen.

Jakub Vadlejch aus Tschechien (85,43 Meter) trennte das deutsche Duo als Zweiter voneinander. Bernhard Seifert (75,56 Meter) vom SC Potsdam wurde Achter.

Über die 1500 Meter konnte Homiyu Tesfaye von der LG Eintracht Frankfurt Schwung für die WM mitnehmen. Der 24-Jährige lief in 3:33,47 Minuten Saisonbestleistung und wurde starker Fünfter. Elijah Motonei Manangoi aus Kenia gewann in 3:28,80 Minuten.

Für Raphael Holzdeppe lief es dagegen nicht nach Wunsch. Der Stabhochspringer vom LAZ Zweibrücken konnte nur 5,45 Meter überwinden - mehr als Rang elf war damit nicht drin.

Zufrieden konnte auch die deutsche Meisterin Pamela Dutkiewicz mit ihrer Leistung über die 100 Meter Hürden nicht sein. Die Wattenscheiderin belegte im Fürstentum mit 12,82 Sekunden Platz sieben und ließ noch deutlich Luft nach oben.

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