Wichtigstes Skirennen vor Olympia

Ski-Spektakel „Streif“: Das sind die deutschen Abfahrer

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Abfahrtstraining am Freitag auf der Streif in Kitzbühel: Andreas Sander aus Deutschland in Aktion.

Es ist wieder soweit: Die berüchtigte „Streif“ ruft die besten Skifahrer der Welt, wenn es beim letzten wichtigen Highlight vor Olympia um Weltcup-Punkte geht. Das sind die deutschen Hoffnungsträger.

Kitzbühel - In Kitzbühel kommt es am Samstag (11.30 Uhr) zum wichtigsten Skirennen vor Olympia. Auf der berühmt-berüchtigten Streif sind insgesamt vier deutsche Abfahrer am Start. Das Trio Thomas Dreßen, Andreas Sander und Josef Ferstl kann auf der schwierigsten Abfahrtsstrecke der Welt für Spitzenplätze im Bereich der Top Fünf sorgen. Vor allem Dreßen ist formstark. Favorit in dem Weltcup-Rennen in Österreich ist der Norweger Aksel Lund Svindal. Er gewann bereits den Super-G am Freitag. Vierter deutscher Teilnehmer bei dem Rennen in Tirol ist Manuel Schmid.

Hochspannung ist garantiert: Was sagen eigentlich die Wettbüros? Aksel Lund Svindal aus Norwegen (Quote 2,75) ist vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud und Wengen-Triumphator Beat Feuz aus der Schweiz (beide Quote 7,00) für Sportwettenanbieter bwin Topfavorit beim 78. Hahnenkammrennen am Samstag. 29 Jahre nach dem letzten deutschen Triumph durch "Sepp" Ferstl, ist dessen Sohn "Pepi" bei seiner fünften Teilnahme mit Quote 251,00 nur Außenseiter. 

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Besser als Ferstl jr. notiert bwin Thomas Dreßen auf der schwierigsten Piste der Welt. Der Mittenwalder, der in Wengen mit Rang fünf für eine positive Überraschung sorgte und lange auf einem Podiumsplatz lag, geht mit Quote 67,00 ins Rennen. Andreas Sander aus Ennepetal startet - nach Rang acht im Super-G am Freitag - in der Abfahrt mit Quote 81,00. 

Slalom: Hirscher kann den „Herminator“ einholen

Während Henrik Kristoffersen aus Norwegen (Quote 3,50) nach sieben zweiten und drei dritten Plätzen weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg im Slalom wartet, führt für bwin an Lokalmatador Marcel Hirscher erneut kein Weg vorbei. Mit Quote 1,80 ist der Vorjahressieger am Sonntag (21. Januar, 1. Lauf ab 10.30 Uhr, 2. Lauf ab 13.30 Uhr) Favorit am Ganslernhang und zieht mit dem 54. Weltcup-Erfolg seiner Karriere mit "Herminator" Hermann Maier gleich. 

Nur mit Außenseiter-Chancen geht der Neunte von Wengen, Linus Strasser aus München (Quote 67,00), ins Rennen, ebenso wie Fritz Dopfer (Quote 151,00).

SID/dpa

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