Rasen-Turnier

Tennis: Mischa Zverev und Kohlschreiber im Viertelfinale von Stuttgart

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Mischa Zverev.

In einem langen Rasen-Match schaffte Philipp Kohlschreiber den Einzug in das Viertelfinale des Tennis-Turniers von Stuttgart. Mischa Zverev steht ebenfalls unter den besten Acht.

Stuttgart - Die beiden Davis-Cup-Spieler Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber haben das Viertelfinale des Rasen-Tennisturniers in Stuttgart erreicht. Vorjahresfinalist Kohlschreiber gewann am Mittwoch gegen Steve Johnson aus den USA 7:6 (7:3), 5:7, 7:6 (8:6). Nach der Aufgabe des Zyprers Marcos Baghdatis zum Auftakt musste der 33-Jährige diesmal 2:36 Stunden kämpfen, ehe er den fünften Matchball verwandelte.

"Am Ende war es natürlich sehr emotional. Es war mal wieder ein harter Weg zum Erfolg", sagte Kohlschreiber. Im dritten Satz hatte es der Weltranglisten-52. spannend gemacht, als er einen Rückstand aufholte, bei 5:4 einen ersten Matchball vergab und im Tiebreak nach einer 6:3-Führung noch den Ausgleich kassierte. Nächster Gegner des Augsburgers ist entweder Jan-Lennard Struff aus Warstein oder der favorisierten Franzosen Lucas Pouille.

Der Hamburger Mischa Zverev setzte sich im Achtelfinale gegen den Karlsruher Qualifikanten Yannick Hanfmann 7:6 (7:1), 6:2 durch. Der 29-Jährige spielt nun am Freitag gegen den Sieger des Duells zwischen Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer und dem ehemaligen Weltranglisten-Zweiten Tommy Haas um den Halbfinaleinzug.

"Es wird ein großartiges Match - egal gegen wen", sagte der ältere Bruder von Toptalent Alexander Zverev, der auch 2015 bei der Rasen-Premiere auf dem Weissenhof in der Runde der besten Acht gestanden hatte. "Federer ist eine Legende und Tommy eigentlich für mich auch. Es sind beide Champions."

In der ersten Runde war der Australian-Open-Viertelfinalist gegen den Tunesier Malek Jaziri problemlos weitergekommen. Der Weltranglisten-187. Hanfmann leistete der deutschen Nummer zwei großen Widerstand, obwohl er erst sein zweites ATP-Turnier und sein erstes auf Rasen bestritt. In München war der frühere College-Spieler, der seit der Geburt schwerhörig ist, Anfang Mai überraschend ins Viertelfinale eingezogen. Beim mit 701 975 Euro dotierten MercedesCup hatten insgesamt sechs deutsche Profis die Runde der besten 16 erreicht.

dpa

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