18:23-Pleite in Barcelona

THW Kiel scheitert in der Champions League

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Trainer Alfred Gislason und der THW Kiel sind in der Champions League ausgeschieden. Foto: Daniel Reinhardt

Barcelona (dpa) - Der THW Kiel hat den Sprung in das Halbfinale der Handball-Champions-League verpasst. Die Kieler unterlagen beim FC Barcelona mit 18:23 (9:13). Damit machten die Spanier den 26:28-Rückstand aus dem Viertelfinal-Hinspiel wett.

Das Finalturnier der europäischen Königsklasse findet somit erstmals ohne eine deutsche Mannschaft statt. Für Kiel erzielten Marko Vujin und Niclas Ekberg jeweils vier Tore.

Beide Mannschaften agierten zu Beginn des 25. Aufeinandertreffens der beiden europäischen Schwergewichte sehr nervös. Die Kieler blieben vor allem dank der Paraden von Niklas Landin an Barcelona dran. Beim 5:7 (17.) wehrte der Däne einen Strafwurf ab. Dann aber steigerten sich die Katalanen, die drei Minuten vor der Pause beim 13:8 erstmals mit fünf Toren im Führung lagen.

Nach dem Seitenwechsel verordnete THW-Trainer Alfred Gislason seiner Mannschaft ständig wechselnde Abwehrvarianten, um den Spielfluss der Katalanen einzudämmen. Die Defensive war aber weniger das Problem des deutschen Rekordmeisters als die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff. "Wir müssen ein bisschen mehr Druck reinkriegen", forderte Gislason in einer Auszeit. Das gelang nicht. Auch weil Barcelona-Keeper Gonzalo Perez de Vargas 23 Paraden zeigte.

Viertelfinale Champions League

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