Netztreffer

Torhüter legt sich den Ball selbst ins Netz

Rotterdam. Kurioses Eigentor in der ersten niederländischen Fußball-Liga: Im Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Feyenoord Rotterdam und Vorjahres-Meister PSV Eindhoven entschied ein Eigentor eines Torhüters die Partie.

Was war passiert? Beim Stande von 1:1 in der 82. Minute bekam Rotterdam einen Eckstoß. Die Hereingabe köpfte Feyenoord-Verteidiger Jan-Arie van der Heijden aufs Tor der Gäste. Den Versuch parierte PSV-Torwart Jeroen Zoet noch auf der Linie. Demonstrativ hielt der Torhüter seine Hand auf den sich direkt auf der Torlinie befindenden Ball. Danach aber zog Zoet das Spielgerät an sich heran.

Da er selbst hinter der Torlinie saß, überquerte der Ball die Linie. Der niederländische Torhüter nahm den Ball anschließend auf und wollte ihn nach vorne schießen. Doch zum Entsetzen aller Eindhovener pfiff der Schiedsrichter und zeigte auf den Mittelpunkt. Tor. Denn dank der Torlinientechnik wurde dem Unparteiischen auf seiner Funkuhr angezeigt, dass der Ball die Torlinie mit vollem Umfang überquert hatte, wenn auch nur um wenige Millimeter.

Dank des Treffers gewann Rotterdam mit 2:1 und liegt weiterhin auf Meisterkurs.

Rubriklistenbild: © dpa

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