Sportfunktionär aus Obersuhl

Trauer um Günter Breitbart

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GünterBreitbart

Günter Breitbart ist nach langer, schwerer Krankheit am 13. März im Alter von 74 Jahren in einem Eisenacher Krankenhaus gestorben, wie uns erst jetzt bekannt wurde.

Obersuhl – Sein Name ist in der Region und darüber hinaus eng verbunden mit dem Handball und der Leichtathletik.

An beiden Sportarten hing sein Herz. Als Trainer führte Günter Breitbart einige Leichtathletik-Talente des TV Obersuhl in die hessische Spitze. Außerdem sorgte er maßgeblich dafür, dass das Pfingstmeeting des TVO immer wieder mit nationalen Top-Athleten besetzt war. Er war ehrenamtlich beim Hessischen Leichtathletik-Verband und dem Landessportbund engagiert.

Eine aufregende Zeit erlebte der begeisterungsfähige und energiegeladene Mensch Günter Breitbart direkt nach der Wende mit den Handballern der SG Heringen-Obersuhl (SHO). Er lotste schon in den ersten Tagen nach dem Mauerfall das Eisenacher Erstliga-Urgestein Rainer Osmann nach Osthessen, mit dessen Hilfe die SHO wenige Monate später in die Oberliga Hessen aufstieg.

„Er war der Macher bei der SHO“, sagt Rainer Osmann, der mit Günter Breitbart weiter Kontakt hielt. Osmann war mehrere Jahre lang Spielertrainer der SHO, ehe er einem Hilferuf des damals abstiegsbedrohten Zweiligisten ThSV Eisenach folgte.

Ein Leben ohne Sport war für den Lehrer Günter Breitbart undenkbar. Viele Jahre lang schrieb er für unsere Zeitung über Handball und Leichtathletik. Außerdem veröffentlichte er Artikel unter anderem in dem Fachmagazin Handball-Woche oder in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zum Teil gemeinsam mit seinem Sohn Philipp.  twa          Foto: privat/nh

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