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Umfrage bei Mündener Sportvereinen

Stattlich: Teile der Sportanlagen auf dem Rattwerder sind aber sanierungsbedürftig.
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Stattlich: Teile der Sportanlagen auf dem Rattwerder sind aber sanierungsbedürftig. 

Es ist noch nicht zu spät, um beim Mündener Sportentwicklungsprozess mitzuarbeiten. Das betont Koordinator Ulrich Drebing. Die Zusammenarbeit der bislang beteiligten Vereine hat auch schon etwas Produktives hervorgebracht.

In den nächsten Tagen wird nämlich an die Mündener Sportvereine ein Fragebogen verschickt, der unter anderem einen Überblick über das Sportangebot in der Stadt liefern soll. Drebing bittet alle Vereine, die Fragen zu beantworten. Ziel ist es zum einen, Kooperationsmöglichkeiten festzustellen und zum anderen das Sportangebot in der Stadt mit allen Ansprechpartnern zu sammeln. Letztlich werde das Angebot auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. „Es wäre sehr wichtig, dass alle Vereine an dieser Umfrage teilnehmen“, betont Drebing. Ziel sei es, das Breitensportangebot transparent zu machen.

Laut Projektgruppe sei ebenfalls wichtig, eine Kooperation von Fußball-Jugendmannschaften im Wettkampfbereich zu fördern. Es mache doch keinen Sinn, dass man – wie derzeit notgedrungen üblich – den Spielern beispielsweise nach der C-Jugend sagen müsse, dass es für sie im Verein nicht weitergehe, da keine B-Jugend vorhanden sei. Um Nachwuchsspieler bei der Stange zu halten, müssten alle Jahrgänge besetzt sein. Und das könne mittlerweile fast nur noch im Rahmen einer Zusammenarbeit geschehen. Auch in diesem Punkt will der Sportentwicklungsprozess einen Anschub leisten. „Für solche Vorhaben können Moderatoren vom Landessportbund angefordert werden“, berichtet Ulrich Drebing. Das soll demnächst geschehen. Jugendfußball bieten in Hann. Münden der Tuspo Gimte, SG Werratal, TG Münden, Jahn Hemeln und der Bonaforther SV an.

Weitere Zwischenergebnisse der insgesamt fünf Projektgruppen: Die erhoffte neue Laufbahn auf dem Rattwerder erhielt in diesem Jahre keine Fördermittel (HNA berichtete). Für das kommende Jahr wurden keine Gelder für das Vorhaben in den städtischen Haushalt eingestellt. Die Leichtathleten müssen also weiter Geduld haben. Die Stadt ist außerdem damit beschäftigt, eine Bestandsaufnahme ihrer Sportstätten voranzubringen. Erst danach wird klar sein, wie viel Geld benötigt wird und was zuerst in Angriff genommen werden soll. Die Bestandsaufnahme werde vorangetrieben, um in den nächsten Haushaltsjahren die entsprechenden Gelder bereitzustellen.

Das Teilprojekt Kooperation zwischen Vereinen und Schulen wurde zurückgestellt. Im ersten Schritt müssten die Vereine ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Schulen (beispielsweise für AGs am Nachmittag) klären. Wichtig sei hierfür, dass die Vereine Mitglieder für diese Aufgaben qualifizierten. Außerdem: Das Projekt eines neuen Hallenbades, hinter dem Bürgermeister Harald Wegener besonders steht, wurde beim Landkreis platziert, der sich finanziell an einer Machbarkeitsstudie beteiligen soll.

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