Zu Hause eine Macht

Volleyballerinnen der TG Münden bleiben vorne

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Suche nach der Lücke: Paulina Franke im Spiel gegen BTS Neustadt.  

Hann. Münden. Allmählich wird einem die Erfolgsserie der Mündener Volleyballerinnen fast unheimlich. Als Aufsteiger und ohne Verstärkungen in die Oberliga gegangen, blieb die Mannschaft auch im fünften und sechsten Saisonspiel siegreich. 

Die TG fuhr am Werraweg klare Erfolge gegen BTS Neustadt Bremen (3:0 Sätze) und den weiter sieglosen Mitaufsteiger TSV Giesen (3:1) ein. Und was sagt Trainer Thomas Dziubale zum aktuellen Höhenflug? „Wir werden nicht abheben, sondern warten ab, was noch so alles passiert.“ Besonders in eigener Halle scheint sein Team fast unbezwingbar: Die letzte Heimniederlage gab es sage und schreibe am 19. Februar 2017 – damals 2:3 gegen Weende.

Die Heimspärke bekamen auch die Bremer Neustädterinnen und das Team aus Giesen zu spüren. 25:13, 26:24 und 25:17 hieß es gegen den BTS Neustadt. Dziubale bemerkte dabei fast schon einen Klassenunterschied. Schon vor dem ersten Ballwechsel hatte er zu einer Neuerung angeregt: „Die Mannschaft hat sich diesmal deutlich länger aufgewärmt, sodass sie gleich zu Spielbeginn im ersten Satz auf voller Betriebstemperatur war.“ Nach einem überragenden ersten Satz machte sich zwar eine gewisse Lässigkeit breit und es wurde deutlich umkämpfter, aber letztlich stand ein ungefährdeter Erfolg zu Buche. Aufregung und eine zehnminütige Unterbrechung gab es im zweiten Satz, als ein 14:11-Vorsprung der Gäste wieder auf 11:11 zurückgedreht wurde. Die Bremer hatten nämlich einen Aufstellungsfehler begangen, der erst mit einiger Verspätung von den Schiedsrichtern entdeckt wurde.

Beim 25:18, 25:12, 22:25 und 25:22 gegen den TSV Giesen wiegten sich die Mündenerinnen nach bärenstarken zwei Sätzen in trügerischer Sicherheit. Die Folge war, dass der Mitaufsteiger den dritten Durchgang für sich entscheiden konnte. Grund waren zahlreiche Eigenfehler, darunter sogar mehrerer verschlagene Angaben.

Umkämpfter vierter Satz

Der vierte Satz stellte sich als Kopf-an-Kopf-Rennen dar. Die TG Münden wechselte nun öfter, und vor allem Julia Wetzorke und Elena Kah erwischten als Zuspielerinnen über außen einen guten Tag. Letztlich nutzte die TG nach dem 22:22-Zwischenstand durch drei starke Aufschläge von Jasmin Schminke die Chance zum Gesamtsieg.

Die TG bleibt also an der Tabellenspitze. Doch am kommenden Samstag steht ein Spitzenspiel bei GfL Hannover, das von vier Partien drei gewann, auf dem Plan. Mal sehen, ob der Mündener Höhenflug auch dort anhält.

TG Münden: Stracke, Gronemann, Rippien, Kah, Mallien, Wartenberg, Wetzorke, Mörk, Geiger, Schminke, P. Franke, A.S. Franke.

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