Kommentar

Warum der Ironman-Triumph von Patrick Lange eine logische Entwicklung ist

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Patrick Lange hat den Ironman auf Hawaii gewonnen - eine logische Entwicklung für HNA-Sportredakteurin Michaela Streuff.

Nach Platz drei im Vorjahr ist der Bad Wildunger Patrick Lange nun der neue König von Hawaii. Der frisch gekürte Triathlon-Weltmeister ist der neue Held der derzeit erfolgreichsten Triathlon-Nation. Ein Kommentar von HNA-Sportredakteurin Michaela Streuff.

Es gibt diese Nächte, da lohnt es sich einfach, wachzubleiben. Live am Fernseher dabeizusein, wenn sich jemand anschickt, etwas Außergewöhnliches zu vollbringen. Patrick Lange hat genau das getan. Er hat auf Hawaii ein Stück Sportgeschichte geschrieben.

Schon bei seinem sensationellen dritten Platz 2016, mit dem er sich aus dem Nichts in die Weltspitze katapultierte, hätte er ohne die fünfminütige Zeitstrafe ganz oben auf dem Podest stehen können. Nun hat er bestätigt, dass diese Leistung keine Eintagsfliege war. Der Weltmeistertitel ist das Resultat einer konsequenten Weiterentwicklung.

Der Bad Wildunger hat sich in seinem zweiten Jahr als Profi die notwendigen Strukturen – von Manager bis Physiotherapeut – im Umfeld geschaffen, um sich voll und ganz auf seinen Sport zu konzentrieren. Rückschläge wie die langwierige Fußverletzung haben ihn reifen lassen. Aus Fehlern wie bei der EM in Frankfurt, als sein Trainer zu lange neben ihm herlief, hat er gelernt.

Im Schatten der Sieger der vergangenen Jahre, Jan Frodeno und Sebastian Kienle, hat sich Lange eine bemerkenswerte Lockerheit bewahrt. Er hat sich durchgebissen. Und er hat seine Trumpfkarte ausgespielt – das Laufen. Kurzum: Lange ist der nächste Triathlon-Held aus der derzeit erfolgreichsten Ironman-Nation Deutschland.

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