EM-Auftakt: Wasserball-Männer verlieren - Frauen mit Sieg

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Belen Vosseberg (r) wirft eines ihrer drei Tore im Spiel gegen Serbien. Foto: Srdjan Suki

Der EM-Start für Deutschlands Wasserball-Teams hätte unterschiedlicher kaum sein können. Die Frauen gewannen ein Schlüsselspiel knapp, den Männern gelang fast nichts.

Belgrad (dpa) - Mit einer herben Schlappe und einem knappen Sieg sind die deutschen Wasserball-Teams in die Europameisterschaft gestartet. Nach dem 14:13 der Frauen gegen Gastgeber Serbien unterlagen die Männer am Montagabend Italien 5:16 (0:2, 1:6, 3:4, 1:4).

Die Mannschaft des neuen Trainers Patrick Weissinger stand nach dem überraschenden Sieg gegen den Olympiasieger Kroatien in der Vorbereitung nun gegen den routinierten Olympia-Zweiten von Beginn an auf verlorenem Posten.

"Italien war uns deutlich überlegen und wir hatten einen wirklich schlechten Tag erwischt", bekannte Weissinger, der erst seit Juni im Amt ist und nun ziemlich niedergeschlagen wirkte. Bereits zur Halbzeit war das Spiel beim 1:8 entschieden. Auch im Verlauf der weiteren Partie hatten die Deutschen nicht den Hauch einer Chance, da es der Gegner lockerer angehen ließ.

Die Tore für den EM-Achten von 2014 erzielten Erik Bukowski (Hannover), Maurice Jüngling, Marko Stamm (beide Wasserfreunde Spandau), Paul Schüler (Duisburg) und Heiko Nossek (Esslingen). "Wir müssen das Spiel schnell abhaken, uns gelang heute gar nichts", sagte Kapitän Julian Real.

In der Vorrundengruppe C steht das Weissinger-Team bereits unter Druck und muss in der nächsten Partie am Mittwoch (9.30 Uhr) gegen das eher zweitklassige Georgien unbedingt punkten. Das EM-Ziel Viertelfinale wäre gleichbedeutend mit der angestrebten Teilnahme am Olympia-Qualifikationsturnier im April.

Die deutschen Frauen durften sich über wichtige Punkte freuen. "Das war eine schwere Geburt", sagte Bundestrainer Milos Sekulic nach dem schwer umkämpften Sieg gegen Serbien angesichts eines schnellen 1:5-Rückstandes. "Dann haben wir uns zurückgekämpft und drei wichtige Punkte eingefahren", sagte die viermalige Torschützin Claudia Blomenkamp (Uerdingen). Ihr gelang 21 Sekunden vor dem Abpfiff der Siegtreffer. "Zu Beginn sah unsere Abwehr wirklich schlecht aus", klagte Sekulic, dessen Team damit alle Chancen auf einen Rang unter den ersten Acht hat. Nächster Gegner ist am Mittwoch (12.30 Uhr) der WM-Dritte Italien.

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