Stoch mit weitestem Sprung

Wellinger gewinnt die Willingen-Quali: Mit 141,5 Metern vor den Prevc-Brüdern

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Andreas Wellinger

Willingen. Am ersten von drei Weltcup-Tagen in Willingen war bereits einiges los. Insgesamt 8579 Zuschauer verfolgten das Skispringen an der Mühlenkopfschanze und sorgten bereits am ersten Tag des Spektakels für eine tolle Kulisse.

Zudem schafften alle sechs deutschen Adler den Sprung in den Einzelwettbewerb am Sonntag.

Ganz vorn landete am Freitag in der Qualifikation Andreas Wellinger. Der Ruhpoldinger sprang 141,5 Meter weit und kassierte 135,9 Punkte. „Ich bin über das Training ganz gut reingekommen, ich bin zufrieden, aber es ist noch Luft nach oben“, sagte der 21-Jährige. Wellinger ließ die Prevc-Brüder aus Slowenien hinter sich. Peter Prevc wurde mit 140 Metern (133,3 Punkte) Zweitbester der Quali, sein Bruder Cene landete mit 139 Metern (129,1) auf Rang drei.

Zweitbester Deutscher wurde Lokalmatador Stephan Leyhe, der mit 130,5 Metern (119,2) auf Platz zehn kam. Auch Karl Geiger und Andreas Wank haben die Ausscheidung mit den Plätzen zwölf beziehungsweise 13 problemlos überstanden. Markus Eisenbichler und Richard Freitag waren aufgrund ihrer Platzierungen im Gesamtweltcup bereits für den Einzel-Wettbewerb vorqualifiziert, sie kamen in der Qualifikation auf 134,5 und 129 Meter.

Den weitesten Sprung legte der Pole Kamil Stoch hin: Der Vierschanzentournee-Sieger deklassierte die Konkurrenz mit einem starken Flug auf 145 Meter und ließ in der separat gewerteten Gruppe der vorqualifizierten Sportler damit Teamkollege Maciej Kot (136 Meter) und den Slowenen Domen Prevc (135) hinter sich. Am heutigen Samstag steht ab 16.05 Uhr die Team-Entscheidung auf der Mühlenkopfschanze im Mittelpunkt. Deutschland hat gleich zum Saisonauftakt in Klingenthal einen zweiten Platz hinter Polen verbucht, Österreich landete auf Rang drei.

Noch besser lief es für das Schuster-Team allerdings vergangenes Wochenende beim Team-Weltcup in Zakopane. Dort landeten Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger und Richard Freitag auf Rang eins.

Und genau dieses Quartett schickt Bundestrainer Werner Schuster auch am Samstag ins Rennen.

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