Kommentar zum Weltcup: Rosige Aussichten mit Wellinger

47.000 Zuschauer kamen am Wochenende nach Willingen zum Skisprung-Weltcup, das Einzelspringen gewann Andreas Wellinger. Die Aussichten für die Veranstaltung sind rosig. Ein Kommentar von Florian Hagemann.

Der Termin für den nächsten Skisprung-Weltcup in Willingen steht schon fest. In knapp einem Jahr geht es wieder rund an der Mühlenkopfschanze. Dass diese Nachricht wie eine Selbstverständlichkeit daherkommt, zeigt den Stellenwert dieser Veranstaltung im internationalen Skisprung-Kalender. Willingen ist da nicht wegzudenken, weil es all das vereint, was einen Winterweltcup auszeichnet: perfekte Organisation, Leidenschaft der Menschen vor Ort, eine Anlage auf modernstem Stand. Und dann scheinen die Willinger auch noch ganz gut das Wetter beeinflussen zu können. Das Gesamtpaket könnte besser nicht sein.

Aber nicht nur deshalb dürfen die Willinger rosigen Zeiten entgegenblicken. Mit Andreas Wellinger wächst wieder ein deutscher Springer heran, der die Massen dauerhaft so elektrisieren könnte wie einst Sven Hannawald und Martin Schmitt. Er ist ein fröhlicher und unerschrockener Typ, der dieser Szene guttut. Auch daher ist zu erwarten, dass die beeindruckende Zuschauerzahl von diesem Jahr kein wetterbedingter und insofern zufälliger Ausreißer nach oben war. Wer die Stimmung am Wochenende erlebt hat, der kommt wieder. Willingen ist derzeit richtig angesagt.

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