Willingen im Fokus: Der 26-jährige Skispringer Robert Johansson

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Robert Johansson.

Er ist ein Hingucker. Weil er etwas im Gesicht trägt, das eher bei einem älteren Bayern zu erwarten wäre als bei einem skispringenden Norweger von 26 Jahren. Robert Johansson scheint mit seinem gezwirbelten Schnauzbart aus der Zeit gefallen – und ist es doch nicht.

Denn es vergeht kein Weltcup, an dem er wegen seines Bartes keine extra Portion Aufmerksamkeit von TV-Kameras und Fotografen erfährt.

Angefangen hat alles aus einer Laune heraus im Sommer, im November ging es dann weiter während der Movember-Bewegung, bei der sich Wintersportler einen Schnauzbart wachsen lassen, um auf Krebs aufmerksam zu machen. Und jetzt? „Jetzt hat der Schnauzbart so viel Aufmerksamkeit bekommen, dass ich ihn einfach nicht mehr abrasieren kann“, sagt der 26-Jährige aus Lillehammer über sein neues Markenzeichen. „Meist wollen die Fans wissen, ob ich ihn trage, weil ich damit weiter fliege. In Polen haben sie gedacht, ich wolle damit Adam Malysz ehren. Aber das ist viel zu viel hineininterpretiert. Ich mag ihn, deshalb trage ich ihn. Und vielleicht bringt er mir ja auch hier in Willingen Glück.“

Mehr Zeit im Bad benötige er wegen der Bartpflege übrigens nicht, verrät Johansson. Im Normalfall reiche ein wenig Wachs, um den Bart am Ende schön zu zwirbeln. „Es sei denn, ich habe mal einen schlechten Tag. Dann dauert es länger. Aber mein Zimmergenosse Johann Andre Forfang hat sich noch nicht beschwert.“ Länger als derzeit aber solle der Schnauzbart nicht werden. Und den Bart an Wangen und Kinn will er stutzen. „Sonst kommt der Zwirbelbart nicht mehr richtig zur Wirkung“, sagt er.

Vielleicht klappt es ja dann mit einem Werbevertrag für einen Friseur oder ein Rasierer-Unternehmen. „Das wäre doch was“, sagt Johansson und lacht.

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