Willinger Weltcup-Geschichte

Willinger Weltcup-Geschichte: 1997 mit 18 Kameras am Mühlenkopf

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Willingen. 1997 gibt es wieder zwei Weltcupspringen in Willingen: Der Österreicher Martin Höllwarth gewinnt den Wettbewerb am 1. Februar.

Einen Tag später kann wegen schlechten Wetters nur ein Durchgang gewertet werden – der Sieger heißt Hiroya Saitoh. Pech hatte hingegen sein Teamkollege Kazuyoshi Funaki. Der Japaner griff bei 138,5 Metern in den Schnee, dafür gab’s schlechte Haltungsnoten und nur Rang sieben – sonst wäre es der Sieg gewesen. Außerdem bleibt somit Funakis Schanzenrekord von 1995 mit 132 Metern bestehen.

Dieter Thoma. Foto: nh

Der wahre Sieger vom Mühlenkopf heißt 1997 aber eigentlich Dieter Thoma: Der Rotschopf aus Hinterzarten, später als Fernseh-Experte ähnlich gern gesehen, musszwar bei seinen beiden zweiten Plätzen dem Österreicher und dem Japaner den Vortritt lassen, Thoma übernimmt aber die Führung der Gesamtwertung. Aberglaube kann wohl helfen: Im Wettkampf trägt er immer dieselben Socken.

1997 wird außerdem die Medienwelt auf Willingen aufmerksam – das ZDF überträgt live gleich mit 18 Kameras und knapp 200 Journalisten sind akkreditiert. Von der Eröffnungsfeier bis zum zweiten Einzelspringen am Sonntag werden 70 000 Zuschauer gezählt. (frg)  

In einer Serieberichten wir jeden Tag bis zum Beginn des Skispringens am 30. Januar über die Besonderheiten der einzelnen Weltcups seit 1995.

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