Klitmöller, Korsika, Kapstadt

Surfer Nick Spangenberg zwischen Weltcup, Werbetermin und Trainingslager

Tanz auf den Wellen: Windsurfer Nick Spangenberg, hier beim Weltcup im dänischen Klitmöller, wird am Saisonende nicht langweilig.
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Tanz auf den Wellen: Windsurfer Nick Spangenberg, hier beim Weltcup im dänischen Klitmöller, wird am Saisonende nicht langweilig.

Für Nick Spangenberg geht die Saison langsam zu Ende. Langweilig wird dem Windsurfer aus Landwehrhagen aber nicht, was natürlich mit seinem Sport zusammenhängt.

Beim Weltcup in Dänemark setzte er mit dem vierten Platz in der Altersklasse U20 ein Ausrufezeichen. Es folgte ein Fotoshooting auf Korsika. Und zum Jahresabschluss ist ein Trainingslager in Kapstadt geplant.

Der Windsurf-Weltcup

In seiner Lieblingsdisziplin Wave, an einem seiner Lieblings-Surforten im dänischen Klitmöller sorgte der 18-Jährige für Furore. Als bester von acht Deutschen belegte den vierten Platz. „Es lief sehr gut, mit so einer Platzierung hatte ich vorher nicht gerechnet“, sagt Spangenberg. Im K.o.-System hatte er sich Runde für Runde vorgekämpft. Den Sprung aufs Podest verpasste er dann im Duell mit dem Spanier Liam Dunkerbeck – der Sohn von Surflegende Björn Dunkerbeck. „Björn ist einer der größten in unserem Sport. Ihn und sein Sohn begleitete vor Ort auch ein Kamerateam“, sagt Spangenberg. Liam Dunkerbeck belegte schließlich den zweiten Platz hinter dem Japaner Takuma Sugi. Den dritten Rang sicherte sich mit Marino Gil ein weiterer Spanier.

Der Werbetermin auf Korsika

Kurz nach dem Erfolg im Weltcup erhielt der 18-Jährige einen überraschenden Anruf. Sein Segelsponsor Gunsails lud ihn zu einem Fotoshooting auf Korsika ein. Spangenberg musste nicht lange überlegen und fuhr mit seinem Kleinbus los. Insgesamt 24 Stunden Fahrtzeit plus Überfahrt mit einer Fähre benötigte er, bis er die Mittelmeerinsel erreichte.

Nick Spangenberg

Aber die Strapazen lohnten sich: Fünf Tage lang wurden mit mehreren Surfern und mit den neuen Segeln für die Saison 2022 Fotos aufgenommen, mit denen der Sponsor später in verschiedenen Medien werben wird. Mittendrin Spangenberg als Werbefigur. „Es war aufregend, alles lief sehr professionell ab. Mit einem Profi-Fotografen und wir mussten verschiedene Gesichtsausdrücke machen. Es war ganz schön anstrengend, aber es hat Spaß gemacht“, sagt der junge Surfer.

Der Ausblick: Trainingslager in Kapstadt

Der letzte Wettkampf in dieser Saison steht für Spangenberg mit den Offenen Dänischen Meisterschaften in Kürze bevor. Erneut in Klitmöller wird der 18-Jährige in den Altersklassen U20 und bei den Männern in den Disziplinen Freestyle und Wave starten.

Ein anderes Ziel in diesem Jahr platzte. Eigentlich wollte sich Spangenberg Ende September erstmals für einen Erwachsenen-Weltcup vor Sylt qualifizieren. Dieser wurde aber abgesagt, Grund waren wohl abgesprungene Sponsoren. „Das ist schade. Aber im nächsten Jahr will ich versuchen, mich für ein paar Weltcups bei den Männern zu qualifizieren“, sagt er.

Und dann wartet Mitte November noch ein besonderer Höhepunkt: Spangenberg will für mehrere Wochen nach Kapstadt reisen – natürlich um dort zu trainieren. „Wenn es bei uns kalt ist, ist es dort sehr warm. Es gibt viel Wind und hohe Wellen. Auch viele Profis trainieren zu dieser Zeit dort“, sagt er. (Manuel Kopp)

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