Rekordweltmeister

WM: Lurz hofft auf Biedermann und Koch

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Der Freiwasser-Schwimmer Thomas Lurz. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Würzburg - Der zurückgetretene Rekordweltmeister Thomas Lurz traut den deutschen Schwimmern vor allem bei den Männern WM-Topplätze zu.

"Da haben wir schon die eine oder andere Medaillenchance. Für Paul Biedermann oder Marco Koch ist es möglich, ganz vorne zu landen", sagte der 35-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Vor knapp drei Monaten hatte der zwölfmalige Weltmeister und zweimalige Olympiamedaillengewinner die größte Karriere in der bisherigen Freiwasser-Historie beendet.

"Barcelona vor zwei Jahren war eine super Weltmeisterschaft und danach gab es kein Ziel mehr bei Weltmeisterschaften, bei denen ich alle Disziplinen gewonnen hatte. Es gab sowieso nur ein Ziel: Olympia in Rio", schilderte Lurz noch einmal den Gedankengang. "Mit 30 ist man schon alt fürs Schwimmen, mit 37 ist man uralt, vorausgesetzt man will nicht nur teilnehmen, sondern auch gewinnen. Und wenn ich sehe, dass das nicht möglich ist aufgrund meines Alters, dann muss man aufhören."

Dem Deutschen Schwimm-Verband fehlt damit erstmals seit Lurz ersten Weltmeisterschaften im Jahr 2001 der größte Medaillengarant. Ohne ihn sind die Chancen der deutschen Freiwasserschwimmer auf Edelmetall stark gesunken. Am besten sind die Aussichten im Team-Wettbewerb und für Angela Maurer über 25 Kilometer. "Aber es geht vor allem um die Olympia-Qualifikation über die Zehn-Kilometer-Strecke", betonte Lurz.

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Freiwasserschwimmen beim DSV

Freiwasserschwimmen WM

dpa

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