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Jedes fünfte Kind lebt in Armut: Aktion Advent greift bedürftigen Familien unter die Arme

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Von: Helga Kristina Kothe

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Das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung soll Familien stärker entlasten.
Kindern aus einkommensschwachen Familien fehlt es an Dingen, die für andere selbstverständlich sind, wie etwa Kleidung, die wärmt.  © Ute Grabowsky/Imago

Kinder, die bei miesem Wetter zu dünn angezogen sind, weil sie nicht genug warme Sachen im Schrank haben. Kinder, die mit zu kleinen Schuhen unterwegs sind, weil die Eltern sich keine neuen leisten können. 

Kinder, die morgens hungrig durch das Schultor stapfen, weil ihre letzte Mahlzeit das Mensaessen am Tag davor war. All diese Kinder gibt es in Deutschland. Sie leben auch in der Region.

Nach Angaben von „Save the Children“ wächst jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut auf. Das sind fast drei Millionen. Ihre Familien haben weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens oder sind auf staatliche Hilfe angewiesen. Sie können sich nicht leisten, was für andere selbstverständlich ist: genug zu essen, Kleidung, Spielsachen oder einen Klassenausflug.

Studien zeigen: Das Armutsrisiko ist bei Alleinerziehenden und großen Familien ab drei Kindern sehr hoch. Wie die Bertelsmann-Stiftung darlegt, gilt fast ein Drittel aller Familien mit drei oder mehr Kindern als einkommensarm, knapp 18 Prozent beziehen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Bei alleinerziehenden Familien mit drei und mehr Kindern sind über 86 Prozent auf Sozialtransfers angewiesen.

Als Ursachen benennt „Save the Children“ Arbeitslosigkeit und schlechte Aussichten auf eine neue Stelle sowie gesundheitliche Probleme. Die Organisation weist aber auch daraufhin, dass viele Familien trotz Arbeit nicht ausreichend Geld verdienen und ihr geringes Einkommen mit existenzsichernden Leistungen aufstocken müssen. Die Aktion Advent hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Not von Kindern zu lindern. Wir wollen mit Ihren Spenden helfen, ihnen Chancen und Perspektiven zu schenken. So unterstützt unsere Spendeninitiative einen alleinerziehenden Familienvater, der kein Geld für warme Jacken und Winterschuhe für seine beiden Kinder hat. Der achtjährige Finn braucht auch ein Kinderbett. Zurzeit schlummert der Junge auf einer alten Couch.

Wir greifen auch einer alleinerziehenden Mutter unter die Arme, die seit Jahren unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. Charly B. kümmert sich trotzdem liebevoll um ihre Tochter und meistert die Belange des Alltags. Die junge Mutter aus Nordhessen möchte mit ihrer Tochter an einen sicheren Rückzugsort ziehen. In der neuen Wohnung fehlt eine Küchenzeile, deren Anschaffung sie sich ohne eine Zuwendung nicht leisten kann.

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