Neue Teststelle am Kreisel

Neue Corona-Regeln - Weihnachtsmarkt in Kassel findet vorerst weiter statt

Weihnachtsstimmung in der Innenstadt: Stand Donnerstag, 23. Dezember, soll der Weihnachtsmarkt weiter stattfinden.
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Weihnachtsstimmung in der Innenstadt: Stand Donnerstag, 23. Dezember, soll der Weihnachtsmarkt vorerst weiter stattfinden.

Da die Auslegung der hessischen Corona-Verordnung der Stadt Kassel vor Weihnachten nicht vorlag, ist noch immer nicht ganz klar, wie es mit dem Weihnachtsmarkt weitergeht.

Warum lässt sich noch nicht ganz sicher sagen, wie es mit dem Weihnachtsmarkt weitergeht?
Laut der Stadt Kassel liegt ihr die Auslegung der Hessischen Corona-Verordnung noch nicht vor. Deshalb gehe der Weihnachtsmarkt in Kassel (Stand: 23.12.2021) erst mal weiter wie plant. Es könne sich aber an den Feiertagen dann durchaus noch ändern, so ein Sprecher. Bislang gehe man aber davon aus, dass die Stände auch über Montag hinaus geöffnet werden können. Ministerpräsident Volker Bouffier hatte am Mittwoch gesagt, dass Veranstaltungen ab 250 Personen innen wie außen ohne Zuschauer stattfinden müssen.
Wie gehen die Schausteller mit der Unsicherheit um?
„Wir haben alle gehofft, dass es weitergehen kann“, sagt Konrad Ruppert, der dem Schaustellerverband vorsitzt. Als die Information, dass es weitergehen kann, am Donnerstagabend reinkam, sei die Erleichterung groß gewesen. „Wir haben alle Ware bestellt, ob Kartoffeln oder Würstchen. Die Bestellungen über die Feiertage sind sowieso nicht so einfach“, sagt er. Der Weihnachtsmarkt solle so sein Stand von Montag, 27. Dezember, bis Donnerstag, 30. Dezember, öffnen. „Viele von uns haben 2019 ihr letztes Geld verdient, wir hatten ja quasi ein Berufsverbot“, betont Ruppert. „Wir brauchen jeden Tag.“ Die Besucherzahlen ließen in diesem Jahr noch deutlich zu wünschen übrig. „Von Zahlen wie noch vor zwei Jahren sind wir weit entfernt.“ Ein spontaner Abbau wegen vorzeitigem Abbruch sei sowieso nicht möglich gewesen: „Dafür haben wir eigene Hilfskräfte, die kommen erst zum Jahresende hier her.“
Und wie sieht es mit Kulturveranstaltungen aus?
Große Veranstaltungen wie die „Nacht der Tenöre“ in der Stadthalle am 2. Januar waren bereits abgesagt worden. Das Staatstheater wird den Spielplan wie geplant aufrechterhalten, teilt die Pressestelle mit. Die neuen Kapazitätsbegrenzungen auf 250 ab dem 28. Dezember betreffen im Wesentlichen nur die Aufführungen im Opernhaus. Dort muss die Besucherzahl reduziert werden. Wo erforderlich, werden betroffene Kunden persönlich informiert. Dabei geht das Ticketbüro chronologisch vor, so Pressesprecherin Ilka Daerr. Die letzten Karten, die verkauft wurden, werden die ersten sein, die storniert werden. So viele Tickets wie möglich sollen erhalten bleiben, das Staatstheater arbeitet deshalb aktuell daran, Alternativangebote auf die Beine zu stellen, um alle Kundenbedürfnisse erfüllen zu können. In Schauspiel- sowie im Opernhaus gilt die 2G-plus-Regelung. Für die Vorstellungsbesuche im Tif gilt weiterhin die 2G-Regel, da diese Spielstätte maximal 50 Besucher umfasst.
Gibt es neue Testmöglichkeiten?
Ja. Unter anderem hat kürzlich ein neues Testcenter in einer früheren Autovermietung am Großen Kreisel (Leipziger Straße 63) eröffnet. Antigen-Schnelltests sind dort ohne Termin möglich. Der Drive-in ist an Heiligabend und beiden Weihnachtsfeiertagen jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Trotz drohender Corona-Einschränkungen: Auch der Circus Flic Flac will sein Gastspiel in Kassel fortsetzen.

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