Weihnachtsruhe soll ausgeweitet werden

Corona-Lage in Niedersachsen: „Winterruhe“ wird verlängert - Vierte Impfung ab April?

Der Corona-Krisenstab des Landes Niedersachsen hat sich in seiner wöchentlichen Pressekonferenz für eine allgemeine Impfpflicht und für Booster-Impfungen bei Jugendlichen ausgesprochen.
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Der Corona-Krisenstab des Landes Niedersachsen hat sich in seiner wöchentlichen Pressekonferenz für eine allgemeine Impfpflicht und für Booster-Impfungen bei Jugendlichen ausgesprochen.

Winterruhe, 2G an Schulen und vierte Impfung ab April: Der Corona-Krisenstab des Landes Niedersachsen hat über die aktuelle Corona-Lage informiert.

  • Der Corona-Krisenstab* hat am Dienstag (11.01.2022) über die aktuelle Lage in Niedersachsen informiert.
  • Die Corona-Variante Omikron* ist auch in Niedersachsen auf dem Vormarsch, daher seien strengere Kontaktbeschränkungen nötig.
  • Der Krisenstab spricht sich für Booster-Impfungen bei Jugendlichen aus und kündigt Ausweitung der Weihnachtsruhe in Niedersachsen an.

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+++ 14.39 Uhr: Die Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs Niedersachsen ist beendet. Die wichtigsten Informationen im Überblick:

  • Die Vertreter des Landes Niedersachsen haben sich für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Laut Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) sollen zudem auch Jugendliche eine Booster-Impfung bekommen, obwohl es von der Stiko noch keine allgemeine Empfehlung gibt.
  • Eine vierte Impfung mit einem an Omikron angepassten Corona-Impfstoff werde ab April nötig sein, davon geht Niedersachsens Gesundheitsministerin Behrens aus. Eine offizielle Empfehlung vonseiten des RKI und der Stiko gibt es bislang jedoch noch nicht.
  • Die Weihnachts- und Neujahrsruhe des Landes Niedersachsen soll zu einer Winterruhe bis 02. Februar ausgeweitet werden. Zudem solle die tägliche Testung in Schulen weitergeführt werden. Weitere Details zur neuen Corona-Verordnung wurden von den Krisenstab-Vertretern nicht genannt.

Corona-in Niedersachsen: Strenge Kontaktbeschränkungen wegen Omikron

+++ 14.03 Uhr: Laut einem Artikel des Business Insiders sollen in Niedersachsen Corona-Schnelltests in Schulen, Kitas und Testzentren genutzt worden sein, die keine verlässlichen Ergebnisse geliefert haben sollen. Auf die Nachfrage zu diesem Thema äußert sich Claudia Schröder in der Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs Niedersachsen, dass sich die Sensitivität der Tests bei neuen Varianten unterscheidet. In Niedersachsen gebe es jedoch keine Unternehmen, die diese benannten Tests in den Verkehr gebracht haben.

+++ 13.55 Uhr: Aufgrund der Omikron-Variante seien nach wie vor strenge Kontaktbeschränkungen nötig, teilt Gesundheitsministerin Behrens in der Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs mit. Die Belegung der Krankenhäuser und Intensivbetten sei in Niedersachsen seit einiger Zeit stabil, das seien gute Nachrichten, jedoch ist derzeit noch zu wenig über die neue Variante bekannt.

Corona in Niedersachsen: Weihnachts- und Neujahrsruhe soll ausgeweitet werden

+++ 13.50 Uhr: Laut Pörksen sprechen viele Argumente für 2G bei Kindern und Jugendlichen. Die Landesregierung von Niedersachsen appelliert daher auch für Booster-Impfungen bei Jugendlichen, obwohl diese von der Stiko noch nicht empfohlen sind. Ab einem Alter von 16 Jahren können Jugendliche selbst entscheiden, sich impfen zu lassen. Behrens sagt dazu, dass Infektionen an Kindern und Jugendlichen nicht vorübergehen, daher sollte diese Altersgruppe nicht aus dem Blick genommen werden. In der nächsten Corona-Verordnung sei jedoch noch nicht mit Änderungen in dieser Thematik zu rechnen.

+++ 13.40 Uhr: Das Programm zur neuen Corona-Verordnung wird in der Pressekonferenz nicht vorgestellt. Regierungssprecherin Anke Pörksen (SPD) teilt jedoch mit, dass die Weihnachts- und Neujahrsruhe des Landes Niedersachsen zu einer Winterruhe bis 02. Februar ausgeweitet werden soll. Zudem solle die tägliche Testung in Schulen weitergeführt werden.

Die Weihnachts- und Neujahrsruhe in Niedersachsen soll zu einer Winterruhe ausgeweitet werden. Genaue Details gehen aus der Sitzung des Corona-Krisenstabs nicht hervor. (Symbolbild).

Lockerungen der Corona-Maßnahmen seien laut Gesundheitsministerin Behrens auf keinen Fall vorgesehen. Konkrete Planungen für Verschärfungen der Corona-Regeln seien jedoch auch nicht bekannt, führt Pörksen daraufhin an.

Corona in Niedersachsen: Vierte Impfung ab April wird laut Behrens nötig sein

+++ 13.33 Uhr: Gesundheitsministerin Daniela Behrens geht davon aus, dass eine vierte Impfung ab April mit an Omikron angepassten Impfstoff nötig sein wird. Niedersachsen sei mit der Infrastruktur mit zahlreichen Impfstellen und mobilen Impfteams sehr gut aufgestellt, „wir wollen nicht zurück zur Einrichtung von großen Impfzentren in Niedersachsen“, teilt Behrens mit. Eine offizielle Empfehlung vonseiten des RKI und der Stiko gibt es jedoch nicht, auch nicht für ältere Menschen.

Die Vizeleiterin des Corona Krisenstabs Claudia Schröder teilt zudem mit, dass demnächst in zahlreichen Apotheken in Niedersachsen Impfungen möglich sein werden.

+++ 13.24 Uhr: In Niedersachsen sind geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht befreit. Behrens rechtfertigt dies mit dem Recht auf Bildung und der 3G-Regelung in Schulen. Genesenen und geimpften Schülerinnen und Schülern könne man nicht vorschreiben, sich testen zu lassen. Allerdings wird an Geimpfte und Genesene ein Appell gerichtet, sich zu testen.

Sollten jedoch die Maßnahmen in Schulen vom Bund geändert werden, müsse die Testpflicht ausgeweitet werden, fügt Regierungssprecherin Anke Pörksen (SPD) hinzu.

Corona in Niedersachsen: Behrens empfiehlt Booster-Impfung für Jugendliche

+++ 13.16 Uhr: Gesundheitsministerin Daniela Behrens spricht sich im Namen des Landes Niedersachsen für eine Impfpflicht aus, sie sei das „Mittel, was notwendig ist, um aus der Pandemie herauszukommen“. Es gebe in Niedersachsen zu viele Menschen, die noch nicht geimpft sind. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht, die bereits beschlossen ist, sei laut Behrens ein wichtiger Baustein im Pandemie-Geschehen.

Zudem spricht sich die Gesundheitsministerin für eine Booster-Impfung für Jugendliche aus. Die mobilen Impfteams in Niedersachsen seien bereits darüber informiert, auch wenn es von der Ständigen Impfkommission (Stiko) noch keine Empfehlung gibt.

+++ 13.09 Uhr: Die Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs Niedersachsen hat begonnen. Neben Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) informieren die Vizeleiterin des Corona Krisenstabs Claudia Schröder sowie die Regierungssprecherin Anke Pörksen (SPD) über die aktuelle Corona-Lage.

Gesundheitsministerin Behrens weist zu Beginn auf die hohe Infektionsgefahr durch die Omikron-Variante hin und richtet ihren Appell an alle, sich impfen und boostern zu lassen. Außerdem sollen weiterhin die Kontakte reduziert werden.

Daniela Behrens (SPD), Sozial- und Gesundheitsministerin in Niedersachsen, informiert im Corona-Krisenstab über die aktuelle Lage in Niedersachsen (Archivbild).

Corona in Niedersachsen: Jetzt live - Krisenstab informiert zur aktuellen Lage

Erstmeldung vom Dienstag, 11.01.2022, 12.56 Uhr: Hannover – Die Corona-Lage in Deutschland* ist nach wie vor angespannt. Am Dienstag (11.01.2022) meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 45.690 Corona-Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 387,9. Auch in Niedersachsen liegen die Corona-Fallzahlen auf einem hohen Niveau.

Der Corona-Krisenstab des Landes um Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) wird daher am Dienstag (11.01.2022) wieder über die aktuelle Lage informieren. Wir werden an dieser Stelle live über die Pressekonferenz berichten.

Corona-Krisenstab in Niedersachsen: Omikron und Hospitalisierung sollen Thema sein

Thema des Corona-Krisenstabs in Niedersachsen soll vor allem die Verbreitung der Variante Omikron sein. Außerdem soll es um aktuelle Zahlen zur Hospitalisierung sowie die Belegung der Intensivbetten in den Krankenhäusern in Niedersachsen gehen. Weiterhin soll die Frage thematisiert werden, wie es nach dem geplanten Ende der Warnstufe 3 im Rahmen der sogenannten Weihnachts- und Neujahrsruhe am 15. Januar in Niedersachsen weitergeht.

Bereits in der vergangenen Woche waren bei der Bund-Länder-Konferenz verschiedene Maßnahmen zur Eindämmung der Omikron-Variante beschlossen worden. Für Niedersachsen bedeuten diese veränderten Regelungen allerdings vorerst keine großen Änderungen, da sie im Kern der derzeit geltenden Weihnachtsruhe entsprechen.

Corona in Niedersachsen: Vier Regionen mit Inzidenz über 500

Das RKI gibt die Zahl der Neuinfektionen für Niedersachsen am Dienstag (11.01.2022) mit 3.267 an, die Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland steigt auf 322,4. Folgende Regionen in Niedersachsen verzeichnen am Dienstag (11.01.2022) eine Inzidenz über 500:

Region in NiedersachsenSieben-Tage-Inzidenz am 11.01.2022
Landkreis Verden 811
Delmenhorst 734
Landkreis Osterholz717
Landkreis Harburg636
Quelle: Robert-Koch-Institut

(Helena Gries) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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