Pandemie

Corona-Regeln an Schulen: Das gilt in Niedersachsen nach den Ferien

In Niedersachsen gelten neue Corona-Regeln.
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An Niedersachsens Schulen gelten neue Corona-Regeln.

In Niedersachsen enden bald die Sommerferien. Das neue Konzept lautet: maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit. Dafür gelten bestimmte Corona-Regeln.

Hannover - Niedersachsen hat für seine Schulen neue Corona-Regeln beschlossen. Unter anderem sollen Schüler auch im Unterricht eine Maske tragen. So will das Kultusministerium einen Regelbetrieb ermöglichen.

Auch verpflichtende Corona-Tests an den ersten sieben Schultagen gehören zu den beschlossenen Schutzmaßnahmen. Das erklärte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag (24.08.2021) bei der Vorstellung der neuen Corona-Verordnung in Hannover. Seit Mittwoch (25.08.2021) gelten in Niedersachsen neue Corona-Regeln.

Schule in Niedersachsen: Schüler sollen sich dreimal pro Woche auf Corona testen

Nach dem 10. September müssen Schüler und Schulpersonal sich dreimal in der Woche vor dem Unterricht auf Corona testen lassen. Davon ausgenommen sind „vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte“, sagt Tonne. Auch die Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen sollen im Regelbetrieb öffnen. „Es gilt das Prinzip: maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit“, so der Kultusminister.

Im Video: Diese Corona-Regeln gelten in Niedersachsen

Die Corona-Maskenpflicht im Unterricht gelte für alle Schulformen in Niedersachsen. In einigen Situationen kann auf den Schutz verzichtet werden:

  • In den Pausen im Freien
  • In den Mensen beim Essen und Trinken
  • Beim Sportunterricht

Schüler ab 14 Jahren müssen eine medizinische Corona-Maske tragen, für Jüngere ist auch eine Stoffmaske erlaubt. In den Schulalltag seien „Maskenpausen“ zu integrieren. Dabei solle es mehr Pausen geben, je jünger die Kinder sind.

Corona in Niedersachsen: Lehrer-Verband sieht Regeln für Schulen positiv

Von den Verbänden der Lehrer in Niedersachsen kommt Zustimmung zu den neuen Corona-Regeln. „Wir halten den Weg, maximale Präsenz bei maximaler Sicherheit zu erreichen, für grundsätzlich richtig“, sagte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz.

Das Ziel, auch Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen die Corona-Impfung zugänglich zu machen, solle aber energisch weiterverfolgt werden, so Audritz. Auch die Bildungsgewerkschaft (GEW) unterstützt die Pläne des Kultusministeriums. „Die Sicherung des Präsenzunterrichts muss genau wie der Schutz der Schulbeschäftigten sowie der Kinder und Jugendlichen weiter Priorität haben“, meint die Landesvorsitzende Laura Pooth.

Das Recht auf Bildung dürfe dabei nicht vom Impfstatus abhängen. Daher sei es richtig, neben Geimpften und Genesenen auch Getesteten den Zugang zu den Schulen in Niedersachsen zu gewähren. (Jan Wendt)

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