Zum Schutz von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern

Klinikum Werra-Meißner verschärft Regeln - Nur ein Besucher pro Tag

Besuche nur noch für 45 Minuten: Das Klinikum Werra-Meißner schränkt die Zahl und Zeiten für Besucher von Patienten mit Blick auf die Corona-Lage ein.
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Besuche nur noch für 45 Minuten: Das Klinikum Werra-Meißner schränkt die Zahl und Zeiten für Besucher von Patienten mit Blick auf die Corona-Lage ein.

Im Klinikum Werra-Meißner gelten ab dem heutigen Mittwoch (17.11.2021) neue Besuchsregeln. Hintergrund sind die weiter steigenden Corona-Fallzahlen.

Werra-Meißner – Gemäß der neuen Regeln darf ein Patient im Klinikum Werra-Meißner pro Tag ab Mittwoch, 17. November, nur noch einen einzigen Besucher empfangen, der maximal 45 Minuten vor Ort sein soll. „Damit reagieren wir auf die sich verschärfende pandemische Lage. Es geht um den Schutz von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern“, sagt Geschäftsführer Christoph R. Maier.

Die regulären Besuchszeiten zwischen 14 und 18 Uhr bleiben bestehen. Eine Ausnahme bilden die Bereiche Psychiatrie und Intensivstation, hier muss laut Mitteilung die Besuchszeit vorher telefonisch abgesprochen werden. Auf der Intensivstation ist die Besuchszeit generell begrenzt auf 15 bis 18 Uhr (nach vorheriger telefonischer Absprache).

Weiterhin können nur Geimpfte (14 Tage nach der zweiten Impfung), Genesene oder Getestete ihre Angehörigen besuchen. Der Status ist mit Genesenen-Nachweis, Impfpass oder dem aktuellen Testnachweis (maximal 24 Stunden alt) aus einem offiziellen Testzentrum zu belegen.

Im Eingangsbereich erhalten Besucher ein Meldeformular, auf dem Name, Telefonnummer, Adresse und die Besuchszeit anzugeben sind, um im Fall einer Corona-Infektion die Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Weiterhin wird die Körpertemperatur des Besuchers gemessen.

Im Haus gelten die allgemein bekannten Hygieneregeln: Sowohl der Patient wie auch der Besucher müssen einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz (OP- oder FFP2-Maske) tragen. Die Klinikleitung rät zu FFP2-Masken. Schals, Halstücher oder Masken mit Ausatemventil sind unzureichend. Des Weiteren ist im Haus stets ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, auch im Patientenzimmer. Besucher mit Atemwegserkrankungen, Fieber oder anderen Krankheitssymptomen ist das Betreten des Klinikums verboten. Weiterhin sind bei Betreten und Verlassen der Häuser die Hände zu desinfizieren.

Für werdende Väter und Angehörige von sterbenden Patienten sind in Absprache mit der behandelnden Fachabteilung auch Besuche außerhalb der Besuchszeiten möglich.

Alle aktuellen Informationen hierzu sind jederzeit einsehbar auf der Homepage des Klinikums. (Konstantin Mennecke)

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