Eingeschränkter Betrieb

Schule und Kita in Niedersachsen: Welche Corona-Regeln jetzt gelten

Corona in Niedersachsen: In Kitas und Schulen gelten besondere Maßnahmen und ein eingeschränkter Regelbetrieb.
+
Corona in Niedersachsen: In Kitas und Schulen gelten besondere Maßnahmen und ein eingeschränkter Regelbetrieb.

In Niedersachsen enden die Herbstferien: In Kitas und Schulen gilt weiter ein eingeschränkter Betrieb. Ein Überblick der Corona-Regeln.

Göttingen – Die Herbstferien sind in einigen Bundesländer schon längst vorbei, in Niedersachsen startet am Montag (01.11.2021) die Schule wieder. In Kindertagesstätten und Schulen gelten jedoch weiter eingeschränkte Regelbetriebe und besondere Sicherheitsvorkehrungen.

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntag (31.10.2021) übermittelte, lag die niedersächsische 7-Tage-Inzidenz bei 78,2. Derweil steigt die Zahl der Corona-Intensivpatientinnen und -patienten in Niedersachsen an. Eltern sollten sich in Kitas und Schulen auf besondere tägliche Maßnahmen einstellen.

Corona in Niedersachsen: Diese Maßnahmen gelten aktuell in Kitas und Schulen

Wie der NDR berichtet, gilt in niedersächsischen Kindergärten und Kitas aktuell ein eingeschränkter Regelbetrieb im sogenannten Szenario A. Eine Maskenpflicht gibt es nicht, doch je nach örtlicher Lage kann das lokale Gesundheitsamt die Hygienemaßnahmen verschärfen und beispielsweise strikte Gruppentrennungen anordnen. In Horten, wo überwiegend Kinder bis 14 Jahre betreut werden, gilt ab dem Einschulungsalter eine Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase.

Für Kinder ab drei Jahre stehen in Niedersachsen außerdem pro Woche drei Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Damit können sie alle zwei Tage während der Betreuungszeit auf Corona getestet werden. Falls ein Kind ein positives Testergebnis bekommt, können einzelne Kinder oder ganze Gruppen schließlich in Quarantäne geschickt werden.

Kohorte, Tests und Maske: Mit diesen Corona-Regeln starten die Schulen in Niedersachsen

In Schulen gilt nach den Herbstferien ein Betrieb nach Kohortenprinzip im Szenario A. Maximal ein Jahrgang bildet eine Kohorte, die laut Kultusministerium Niedersachsen höchstens 120 Schülerinnen und Schüler umfassen darf. Ein automatischer Übergang in Szenario B und damit auch in den Wechselunterricht ist nicht mehr vorgesehen. Allerdings müssen sich alle nicht genesenen und ungeimpften Schülerinnen, Schüler sowie das Schulpersonal dreimal die Woche (montags, mittwochs und freitags) mit einem Selbsttest auf das Coronavirus testen lassen. In der ersten Woche nach den Herbstferien fallen allerdings genauso wie nach den Sommerferien tägliche Corona-Tests an. Per Unterschrift müssen Eltern dann bestätigen, dass diese durchgeführt worden sind und negativ waren.

Bei einem positiven Ergebnis muss die Schule darüber informiert und anschließend ein PCR-Test durchgeführt werden. Fällt auch dieser positiv aus, können neben der betroffenen Person auch ungeimpfte Sitznachbarn und Kontaktpersonen vom örtlichen Gesundheitsamt für fünf Tage in Quarantäne geschickt werden. Bei Ablauf dieser Frist können diese sich, sofern keine Symptome auftraten, wieder „freitesten“. Dieselbe Quarantäne-Regelung gilt auch für Kitas.

Corona: Schulen in Niedersachsen müssen maskenfreie Zeit gewährleisten

In Schulgebäuden gilt zudem eine allgemeine Maskenpflicht. Diese wird auch im Unterricht angeordnet, mit Ausnahme der ersten und zweiten Jahrgänge. In der neuen Corona-Verordnung für Niedersachsen könnte die Ausnahmeregelung der Maskenpflicht aber auch auf die dritten und vierten Klassen ausgeweitet werden. Dies stellte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) in Aussicht.

Jede Schule muss jedoch maskenfreie Zeiten gewährleisten. Diese finden beispielsweise in Klassen alle 20 Minuten für fünf Minuten statt, da in dieser Zeitspanne gelüftet wird. Das Land stelle außerdem Fördergeld für Installationen von Luftfilteranlagen bereit, die die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal aber nicht von der Maskenpflicht befreien. (Alina Schröder)

Weihnachtsmärkte können in vielen Städten dieses Jahr wieder stattfinden. Aber auch auf Weihnachtsmärkten in Niedersachsen gelten 2021 bestimmte Corona-Regeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.